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Mel. Christus, der ist mein Leben.
4. Heilges Wort der ewgen
10. Der Herr, in dessen Wahrheit, Das dem Irrthum uns
Güte Sich Erd und entreißt! Du erhellst die Nacht Himmel freun, Der segne, der zur Klarheit, Du durchstrahlst mit behüte Dich, seines Volks Verein! Licht den Geist. Nichts verhehlet
Sonntagslieder.
2. Der Herr, reich ohne Grän- sich vor dir, Fehl und Schuld zen An Gnad und an Geduld, enthüllst du mir. Wo du, heilLaß hell und mild dir glänzen ges Wort, erklungen, Hast du Das Antlitz seiner Huld! Mark und Bein durchdrungen. 3. Der Herr, dein Gott, er= 5. Weinend und mit bangem hebe Den Blick voll Freundlichkeit, Zagen Trat ich oft ins HeiligDaß er dir Frieden gebe, Wie thum; Doch bald stillte meine keine Welt ihn beut! Klagen, Herr, dein Evangelium.
4. Gesegnet bleib im Namen Ich gab mich in Gottes Hand, Des dreimal heilgen Herrn! Sein Und zum Mittler hingewandt, ganzes Volk sprech: Amen! Er Hab ich, ganz in ihn versunken segnet ja so gern. Gern den Leidenskelch getrunken.
Mel. Werde munter, mein Gemüthe.
6. Sink ich an des Altars Stufen, Ein gebeugter Sünder,
11. Sehr ehr und heilig ist die hin, Hör ich heilge Stimmen Stätte, Wo die From- rufen: Sei getrost, dir ist vermen zu dir flehn. Laß, so oft ich sie ziehn!. Dann steh ich begnadigt betrete, Mich, o Herr, dein Antlitz auf, Fördre fröhlich meinen Lauf, sehn! Ueberall, wohin ich seh, Fühl Und das Herz hofft, voll Verich deines Geistes Näh, Doch die trauen, Was es glaubt, dereinst Welt und ihr Getümmel Trübt zu schauen. mir meinen Blick zum Himmel.
7. Sieht mein Auge, naß von 2. Von dem Irdischen geschie- Thränen, Der Geliebten Stellen den, Von dem Ewigen erfüllt, leer: Hier stillt sich mein banges Find ich hier den hohen Frieden, Sehnen Bei dem Zuruf: weint Der des Geistes Sehnsucht stillt. nicht mehr! Aus der Welt voll An dem Strom der Erdenlust Kampf und Streit Zu des HimDarbet doch zuletzt die Brust, mels Herrlichkeit, Zur Gemeine. Und es wird dem Herzen bange selger Frommen hat der Herr Bei des Lebens wildem Drange. sie aufgenommen.
3. Hör ich hier der Andacht 8. Theuer bleibst du meiner Seele, Lieder, Dünkt es mich ein Engel- Haus des Herrn, so lang ich bin. chor; Sink ich bang und zwei- Nimmt des Grabes dunkle Höhle felnd nieder, Hebt der Glaube mich Einst den Staub des Pilgers hin, empor. Bruderlieb erfüllt mein Dann schweb ich mit Preis und Herz, Es vergißt der Kränkung Ruhm In das höhre Heiligthum, Schmerz, Seh zu den geweihten Daß ich ewig mich vereine Mit Hallen Ich die Mitanbeter wallen. der himmlischen Gemeine. Mel.


