Sonntagslieder.
11
Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns. Mel. O Gott, der du ein Heer
fürst bist.
12.
Gott, du bist mein Preis
und Ruhm, Mein Herz 14. Wie reizend schön, Herr sei ganz dein Eigenthum! Laß mir
den Sabbath heilig sein, Laß mich Wohnung, o mein Gott! Wie sehihn deinem Dienste weihn. net sich mein Herz zu gehen, Wo
2. Gib, daß ich mein Gemüth du dich hast geoffenbart, Und bald bewahr, Wenn ich mit deiner in deiner Gegenwart, Im Vorhof, Christenschaar Zu deines Hauses nah am Thron zu stehen! Dort Stätte geh, Daß ich mit Ehr- jauchzet Fleisch und Geist in mir, furcht vor dir steh. O Gott des Lebens, auf zu dir.
3. Erinnre selber meinen Geist, 2. Die Schwalb, der Sperling Daß du mir gegenwärtig seist, sindt ein Haus, Sie brüten ihre Damit ich deines Wortes Lehr Jungen aus; Du gibst BefrieMit Andacht und mit Nußen hör. digung und Leben. Herr Zebaoth,
4. Drück alles tief ins Herz hin- du wirst auch mir, Mein Herr, cin, Und laß mich nicht bloß Hörer mein Gott, ich traue dir, Bei sein. Steh mir mit deiner Gnade deinem Altar Freude geben. O bet, Daß ich des Wortes Thäter sei. selig, wer dort allezeit In deinem 5. Hilf, daß ich deinen Ruhe- Lobe sich erfreut! tag Zu meinem Segen feiern mag. 3. Wohl, wohl dem Mann, der Bewahr mich vor dem Geist der Welt, in der Welt Dich, Herr, für seine Die deinen Tag verächtlich hält. Stärke hält, Von Herzen deinen 6. Doch laß mich nicht dabei Weg erwählet. Geht hier sein Pfad bestehn, Dich nur am Sabbath durch's Thränenthal: Er findet auch zu erhöhn. Herr, meine ganze in Noth und Qual, Daß Trost Lebenszeit Sei deinem Dienst und und Kraft ihm nimmer fehlet. Nuhm geweiht. Von dir herab fließt mild und hell Auf ihn der reiche Gegensquell. 4. Wir wallen in der Pilger
Eigene Melodie.
13. Gett, du unser Va= schaft, Und gehen fort von Kraft ter bist, Durch Jesum zu Kraft, Vor Gott in Zion zu Chrift, Gib deinen Geist uns erscheinen. Hör mein Gebet, Herr allgemein, Der uns zur Wahrheit Zebaoth, Vernimm's, vernimm's, leite. Erhör uns doch zu dieser o Jakobs Gott, Erquicke mich Stund, Deffne den Mund Dein's auch mit den Deinen, Bis wir Dieners, daß er dein Wort rein vor deinem Throne stehn, Und Und freimüthig ausbreite. Dazu, dort anbetend dich erhöhn.
r Herr, genädiglich Deffne uns Herz 5. Du, unser Schild, Gott, und Ohren, Daß wir das hören schau uns an, Schau uns in dem fleißiglich Und stets getreu bewah- Gejalbten an. Ein Tag in deinem ren, Auf daß wir mögen frucht- Haus ist besser, Denn tausend ohn barlich Dein Lob allzeit verklären. dich nah zu sehn; Ja, auf der Schwelle


