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Geistliche Oden und Lieder / von C. F. Gellert. Mit einem dreifachen Register und dem Einmaleins
Entstehung
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Fahr' fort zu beten und zu wachen. Gott ist noch mächtig in den Schwachen, Ist Güte für und für.

Laß dir an seiner Gnade g'nügen. Sein Wort ist wahr und kann nicht trügen: Ich stärke dich, ich helfe dir!

Auf, fasse dich in deinen Nöthen! Sprich: wollte mich der Herr auch tödten, So harr' ich dennoch sein.

Mir bleibt das Erbtheil der Erlösten; Und will mich Gott nicht eher trösten, Wird er mich doch im Tod erfreu'n.

49. Um Ergebung in den göttlichen Willen.

O Herr, mein Gott, durch den ich bin und lebe, Gib, daß ich mich in deinen Rath ergebe;

Laß ewig deinen Willen mein,

Und was du thust, mir theuer sein.

Du, du regierst, bist Weisheit, Lieb' und Stärke; Du, Herr, erbarmst dich aller deiner Werke

Was zag ich einen Augenblick?

Du bist mein Gott, und willst mein Glück.

Von Ewigkeit hast du mein Glück entschieden. Was du bestimmst, das dient zu meinem Frieden. Du wogst mein Glück, du wogst mein Leid, Und was du schickst, ist Seligkeit.