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Ich will mir dieß ihr Glück erwerben. Den wird Gott wiederum verderben, Wer seinen Tempel hier verderbt.
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Wie blühte nicht des Jünglings Jugend! Doch er vergaß den Weg der Tugend, Und seine Kräfte sind verzehrt. Verwesung schändet sein Gesichte Und predigt schrecklich die Geschichte Der Lüfte, die den Leib verheert.
So rächt die Wollust an dem Frechen Früh oder später die Verbrechen,
Und züchtigt dich mit harter Hand. Ihr Gift wird dein Gewissen quälen, Sie raubet dir das Licht der Seelen, Und lohnet dir mit Unverstand.
Sie raubt dem Herzen Muth und Stärke, Raubt ihm den Eifer edler Werke,
Den Adel, welchen Gott ihm gab! Und unter deiner Lüfte Bürde Sinfft du von eines Menschen Würde Zur Niedrigkeit des Thiers herab.
Drum fliche vor der Wollust Pfade Und wach' und rufe Gott um Gnade, Um Weisheit in Versuchung an. Erzittre vor dem ersten Schritte, Mit ihm sind schon die andern Tritte Zu einem nahen Fall gethan.


