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Anhang zum Allgemeinen Evangelischen Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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Episteln

Am Tage Bartholomai. Epistel, 2 Cor. 4, v. 7:10. Wir haben aber solchen Schat in irdischen Gefäßen, auf daß die überschwengliche Kraft fey Gottes, und nicht von uns. Wir haben allenthalben Trübfal, aber wir ängsten uns nicht. Une ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt aber wir kommen nicht um. Und tra­gen um allezeit das Sterben des Herrn Jesu an unserm Leibe, auf daß auch das Leben des Herrn Jesu an unferm Leibe offenbar werde:

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Evangelium, Luca 22, v. 24: 30.

Es exhub sich aber ein 3ank unter den Jüngern, wel­cher unter ihnen sollte für den größten gehalten werden? Er aber sprach zu ihnen: Die weltlichen Könige herrschen und die Bewaltigen heißt man gnädige Herrn. Ihr aber nicht also: sondern der Größte unter euch soll seyn wie der Jüngste, und der Vornehmste wie ein Diener. Denn welcher ist der Größte, der zu Zische figet, oder der da dienet? Ists nicht also, daß der zu Zische fizet? Ich aber bin unter euch wie ein Diener. Ihr aber sends, die ihr beharret habt bei mir in meinen Anfechtungen: Und ich will euch das Reich bescheiden, wie mirs mein Vater be. schieden hat, daß ihr effen und trinken fallt über meinem Zisch in meinem Reich, und sißen auf Stühlen, und rich­ten die 3wölf Geschlechter Israel.

Am Tage St Matthål. Epistel, 1 Cor. 12, v. 4. 11.

8 find mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es find mancherlei Wemter, aber es ist ein Herr. Und es sind mancherlei Kräfte, aber es ist ein Gott, der da wirket alles in allem. In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geiftes, zum gemeinen Stußen. Einem wird gegeben durch den Geift zu reden von der Weisheit: dem andern wird gegeben zu reden von der Erkenntnis, nach demselbigen Geift. Einem andern der Glaube in demselbigen Geist. Cinem andern die Gabe gefund zu machen in demselbigen