und Evangelien.
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daß derselbige der Erstgeborne sey unter vielen Brüdern. Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; melche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht. Was sollen wir denn hiezu sagen? Ist Gott für uns wer mag wider uns seyn? weicher auch seines eignen Sohnes nicht hat verfchonet, sondern hat ihn für uns alle dahin gegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hie, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Chris stus ist hte, der gestorben ist. Ja vielmehr, der auch aufers weckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.
er will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal, Ungst, oder Verfolgung, oder Hunger, oder Blöße, oder Fährlichkeit oder Schwerdt? Wie geschrieben steht. Um deinetwillen werden wir getödet den ganzen Tag, wir sind geachtet wie Schlachtschaafe. Aber in dem allen üterwinben wir weit, um deßwillen, der uns geliebet hat. Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstenthum noch Gewalt, noch Gegenwärtiges, noch 3ukünftiges, weder hohes noch tiefes, noch eine andere Greatur mag uns scheiden von der Liebe Bottes, die in Christo Jesu ist, unserm Herrn.
Coangelium, Matth. 20, v. 20: 23.
Da trat zu Jesu die Mutter der Kinder Zebedäi, mit ih
ren Söhnen, fiel vor ihm nieder, und bat etwas von ihm Und er sprach zu ihr: was willt du? Sie sprach zu ihm: Laß diese meine zween Söhne figen in deinem Reiche, einen zu deiner Rechten, und den andern zu deiner Linken. Uber Jesus antwortete und sprach: Ihr wisser nicht, was ihr bittet. Könnet ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde, und euch taufen lasse mit der Taufe, da ich mit getauft werde? Sie sprachen zu ihm: Ja wohl Und er sprach zu ihnen: Meinen Kelch follt ihr zwar trinken, nud mit der Taufe, da ich mit getauft werde, sollt ihr getauft werden. Aber das Siten zu meiner Rechten und einken zu geben, fiehet mir nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Bater.
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