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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch, nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln : auf Seiner Kgl. Majestät Allergnädigsten Befehl hrsg.
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92 Die Geschichte von der Auferstehung und Himmelfahrt

aber von selbigen durch bestechung zur| nicht fern vom lande, sondern bei zwei­verfälschung der wahrheit verleitet hundert ellen) und zogen das neß mit werden. den fischen. Als sie nun austraten auf das land, sahen sie fohlen gelegt und fische darauf und brot. Spricht JE­sus zu ihnen: Bringet her von den fischen, die ihr jetzt gefangen habt. Si­mon Petrus stieg hinein und zog das dert und drei und funfzig. Und wies neß aufs land voll großer fische, hun­wohl ihrer so viel waren, zerriß doch das neg nicht. Spricht Isus zu ih nen: Kommt und haltet das mahl. Niemand aber unter den jüngern durfte ihn fragen: wer bist du? denn sie wußtens, daß es der HErr war. Da tommt JEsus, und nimmt das brot, und giebts ihnen, desselbigen gleichen auch die fische. Das ist nun das dritte mal, das JEsus offenbaret ist seinen jüngern, nachdem er von den todten auferstanden ist. Nachdem sie nun das mahl gehalten hatten, spricht JEsus ju Simon Petro: Simen Johanna, hast du mich lieber, denn mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja HErr, du weißt, daß ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine lämmer. Spricht er zum andern mal zu ihm: Simon Johanna, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja HErr, du weißt, daß ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine schafe. Spricht er zum dritten mal zu ihin: Simon Jo­hanna, hast du mich lieb? Petrus ward traurig, daß er zum dritten mal zu ihm sagte, hast du mich lieb? und sprach zu ihm: HErr, du weißt alle dinge, du weißt, daß ich dich lieb habe. Spricht JEsus zu ihm: Weide meine schafe. Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Da du jünger warest, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wo du hin woll­test; wenn du aber alt wirst, wirst du deine hände ausstreden, und ein anderer wird dich gürten und führen, wo du nicht hin willst. Das sagte er aber zu deuten, mit welchem tode er GOtt preisen würde. Da er aber das gesagt, spricht er zu ihm: Folge mit nach: Petrus saber wandte sich um,

Siehe die Vorlesung am ersten Ostertage.

JEsus offenbarte sich hierauf noch an dem tage seiner auferstehung den zween jüngern, die nach Emmaus gingen.

Nach dem Evangelio des zweiten Osterta ges, wo zugleich die nach 1. Cor. 15, 5 bem Pefro besonders geschehene Er­scheinung erwähnet wird.

Und am abend desselbigen tages feinen versammelten jüngern, Siche den ersten Theil des Evangelii am ersten Sonntage nach Ostern, bergl. mit Marc. 16, 14, Luc. 24, 36 bis 44.

denen er acht tage darauf im beisein des Thomas zum andern male erscheinet. Siehe den andern Theil des Evangelii am ersten Sonntage nach Ostern. Darnach offenbarete, sich JEsus abermals den jüngern an dem meer bei Tiberias. Er offenbarete sich aber also: Es waren bei einander Simon Petrus und Thomas, der da heißet willing, und Nathanael von Cana in Galiläa, und die söhne Zebedäi und andere zmeen seiner jünger. Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will hin fischen gehen. Sie sprachen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie gin­gen hinaus und traten in das schiff alsobald, und in derselbigen nacht fin­gen sie nichts. Da es aber jetzt mor­gen war, stand JEsus am ufer, aber die jünger wußten nicht, daß es JE­sus war. Spricht JEsus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach ju ihnen: Werfet das neß zur rechten des schiffs, so werdet ihr finden. Da warfen sie und konntens nicht mehr ziehen bor der menge der fische. Da fpricht der jünger, welchen JEsus lieb hatte, zu Petro: Es ist der HErr. Da Simon Petrus hörete, daß es der HErr war gürtete er das hemd un fich, ( denn er war nackend) und warf sich ins meer. Die andern jünger aber fa­men auf dem schiffe,( denn sie waren