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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch, nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln : auf Seiner Kgl. Majestät Allergnädigsten Befehl hrsg.
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Lob- Gesänge und zwar

5. Sein wort, sein' tauf, sein| höchste liebet, Der seinen sohn her­nachtmahl Dient wider allen unfall; Der heil'ge geist im glauben Lehrt uns darauf vertrauen.

giebet.

6. Die fünd' ist uns vergeben, Durch ihn geschenkt das leben; Im himmel foll'n wir haben, O GOtt, wie große gaben!

* 7. Wir bitten deine güte, Daß fie uns fort behütte, Die großen nebst den kleinen; Du kannst's nicht böse meinen.

8. Erhalt uns in der wahrheit, Gieb ewigliche freiheit.3u preisen dei= nen namen Durch JEsum Christum,

amen.

17. N Uns führen zu gemüthe,

Mel. Nun laßt uns GOtt dem 2c. un laßt uns GOttes güte

Laßt uns des vaters segen Und liebe recht erwägen.

2. Eh' wir ans licht geseget, Hat er uns hoch geschäßet, Und schon, aus liebestrieben, Ins lebens- buch ge­schrieben.

3. Als wir noch ohn' bewegen Und ohne fraft gelegen, Ohn' menschen­hülf und sorgen, Der mutter selbst 4. Hat er uns glieder, leben Und unterhalt gegeben, Und wunderbarer weise Versorgt mit trank und speise.

5. Sein' hand, die uns bereitet, Hat uns ans licht geleitet, Und er hat uns erquidet, Da wir die welt er= blicket.

10. Er kann uns nichts abschla­gen, Wenn wir gläubig klagen, Was wir vonnöthen haben An seel­und leibes- gaben:

7. Er giebt uns zu erkennen Sein wort, daß wir ihn nennen Den güti­gen ernährer Und freundlichen be­scherer.

8. Er hat für unser leben Sein ei­gen find gegeben, Er ließ es gar, als bürgen, Für uns am freuz erwürgen.

9. Dies lasset uns bedenken, Wenn uns die sorgen fränken, Daß der aufs

11. Wie vögel in den lüften, Und thiere in den klüften, Ja blumen an den wegen Uns dies vor augen le­gen.

6. Er hat uns aufgenommen Hier in die zahl der frommen, Gemacht zu ſeinen erben, Daß wir nicht ewig ster-|

ben.

12. Sollt' der, so diese heget Und ihrer fleißig pfleget, Uns, seine him­mels- erben, Verlassen und verderben?

13. O vater, diese liebe Laß uns aus heil'gem triebe, Doch allezeit be­trachten Und nicht geringe achten.

14. Verleih uns und beschere Uns, bater, dir zur ehre, Daß wir dir recht vertrauen Und gänzlich auf dich bauen.

15. Wenn wir nur dieses haben, So werden uns die gaben, Der wir zu diesem leben Bedürfen, wohl ge= geben.

16. Der himmel sammt der erden Muß eh' zunichte werden, Eh' du, GOtt, die kannst lassen, Die dich im glauben fassen.

Mel. Nun freut euch liebe zc.

18.

Gedenk', daß er der bater sei, Den du allzeit sollst ehren, Dieweil du keine stund' ohn' ihn, Mit aller sorg' in dei­nem sinn Dein leben kannst ernähren.

gläubig herze, benedei

2. Er ist's, der dich von herzen liebt, Biel gutes dir mittheilet, Dir deine missethat vergiebt, Und deine wunden heilet, Dich wappnet zum geistlichen frieg, Daß dir dein feind nicht oben lieg', Noch deine hoffnung raube.

3. Er ist barmherzig und sehr gut Den armen und elenden, Die sich von allem übermuth Zu seiner wahrheit wenden, Er nimmt sie als ein bater auf, Und giebt, daß sie den rechten lauf Zur seligkeit vollenden.

4. Wie sich ein vater- herz bezeigt, Und gut's thut seinen findern, Also