für die mannigfaltigen
dem sohne Und heil'gen geist regierst in einem throne.
11. Dein großer name sei allzeit gepreiset Für alles gute, das du uns erweiset.
12. Hilf, daß wir dir im glauben fest anhangen, Und dann die seligkeit darauf erlangen.
14. Das ist fürwahr ein köſtlich 15. Nun danket alle GOtt Mit
ding, Daß man dem HErren dank' und sing', Und lobe fröhlich seinen nam', Der herrlich ist und wundersam,
herzen, mund und händen, Der große dinge thut Hier und an allen enden, Der lebend uns er= hält Von mutterleibe an, Und thut uns alles gut's, Mehr als man zäh= len fann.
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2. Es wolle unser GOtt Ein fröhlich herz uns geben, Er lasse uns, sein volk, In frieden immer leben Forthin zu unsrer zeit, Daß seine gnad' und treu' Bei uns und unserm land Allweg' beständig sei.
2. Daß man des morgens feine güt' Erzähl' mit dankbarem gemüth', Auch seine wahrheit bei der nacht Erkenn' und preise, wenn man wacht,
3. Daß man des lobens mache viel Mit singen und mit saitenspiel, Damit ja unsers GOttes ehr' Auf alle weise sich vermehr'. mer
4. Darum ich auch auf dein geheiß, HErr, deine thaten fröhlich preis: Dein rath ist uns verborgen gar, Die werke groß und offenbar.
5. Ein narr glaubt solches alles nicht, meint, daß es ohngefähr geschicht: Gleich wie er selbst lebt immerhin Nach seines Herzens eitlem sinn.
Wohlthaten GOttes.
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11. Er grünet, wenn er gleich wird alt Und bringet frucht gar mannigfalt, Er rühmt, daß du so gütig bist Und daß kein unrecht an dir ist.
** 12. GOtt vater, sohn und heil'ger geist, Von dem uns alle gnade fleußt, Wir loben dich, wir danken dir Für deine wohlthat für und für.
Und die dir, GOtt, zuwider seind.
8. Hergegen so empfange ich Stets neue kraft, die stärket mich, Durch deine gnad' ist mir bereit' Sehr großer trost und wahre freud'.
6. Die spötter grünen wie das gras, Die übelthäter gleichermaß, Bis daß ihr name hier auf erd' Und ewig dort vertilget werd'.
7. Du aber bist, o HErr, mein
hort, Der allerhöchſt, und bleibeſt 16. Nun laßt uns GOtt dem
HErren Danksagen, und ihn ehren, Von wegen seiner gaben, Die wir empfangen haben.
2. Den leib, die seel, das leben Hat er allein gegeben, Dieselben zu bewahren Will er an uns nichts sparen.
3. Nahrung giebt er dem leibe, Die seele muß uns bleiben, Wiewohl tödtliche wunden Sind kommen von der sünden.
4. Ein arzt ist uns gegeben, Der selber ist das leben: Christus für uns gestorben, hat uns das heil erworben.
9. Du machst mir deine recht' bewußt, D'rum seh' ich an dir meine lust; Mit lust seh' ich die gnade an, Die du bisher an mir gethan.
10. Der fromme ist dem palmbaum gleich, An segen und an früchten reich; Er blühet ein und alle jahr Und wächset dabei immerdar.
3. Der große starke GOtt Woll' uns von allem bösen, Und was uns schaden kann, Gewaltiglich erlösen, Er schüß' und rette uns, Er helf uns allezeit, So lang' er uns allhier Das leben noch verleiht.
4. GOtt vater, dir sei preis Hier und im himmel oben; GOtt sohn, HErr JEsu Christ, Wir wollen dich stets loben; GOtt heil'ger geist, dein ruhm Erschalle mehr und mehr! O HErr, dreieiniger GOtt, Dir sei lob, preis und ehr!


