Anhang.
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Herze steht noch offen dem, welcher ernstlich Hülf begehrt. Ich flieh zum Reich thum deiner Güte, durch leucht mein finsteres Gemüthe, daß ich, was du nicht selber bist, erkenn und haß und dämpf und tödte; so schau ich nach der Morgenröthe, wie hell die Sonne selber ist.
Mel. Was Gott thut, das ist
ich, Jesum, laß
740 dir bleibt mein Herz erge ben; du kennst dieß Herz, das redlich spricht: nur Ei nem will ich leben. Du, du allein, du sollst es sein; du sollst mein Trost auf Erden, mein Glück im Himmel werden.
4. Dich, Jesum, laß ich ewig nicht; du stärkest mich von oben. Auf dich steht meine
Zuversicht, meine Feinde toben. Ich flieh zu dir; du eilst zu mir; wenn mich die Feinde hassen, wirst du mich nicht verlassen.
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5. Dich, Jesum, laß ich ewig nicht; das Kreuz soll uns nicht scheiden. Es bleibet jedes Gliedes Pflicht, den. all mein Leid mit seinem Haupt zu leiwährt kurze Zeit; bald ist es überstanden, und Ruh ist dann vorhanden.
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6. Dich, Jesum, laß ich ewig nicht; nie soll meinGlaube wanken; und wann des Leibes Hütte bricht, sterb ich mit dem Gedan= ken: mein Freund ist mein und ich bin sein; er ist mein Schuß, mein Tröster, und ich bin sein Erlöster. dort
2. Dich, Jesum, laß ich ewig nicht; ich halte dich im Glauben! Nichts kann mir meine Zuversicht und deine Gnade rauben. Der Glaubensbund hat festen
Grund; die deiner ſich nicht 741 i schicks mit mir
Mel. Es ist das Heil uns err wie du willst
schämen, die kann dir niemand nehmen.
3. Dich, Jesum, laß ich ewig nicht; aus göttlichem Erbarmen gingst du für Sünder ins Gericht und büßtest für mich Armen: aus Dankbarkeit will ich allzeit um deines Leidens willen die Pflicht der Treu erfüllen.
im Leben und im Sterben! Allein zu dir steht mein Begier, laß mich, Herr, nicht verderben. Erhalt mich nur in deiner Huld; sonst, wie du willst, gib mir Geduld, denn dein Will ist der beste.
2. Zucht, Ehr und Treu verleih mir, Herr, und Lieb zu


