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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen / im Verlage der Großherzogl. Invaliden- und Soldaten-Waisen-Anstalt
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Anhang.

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trogen nach Herzeleid und Ungemach: du aber nahmst ohn mein Verlangen in dei­ner Liebe mich gefangen und wecktest meinen todten Sinn. Nimm, Seelenfreund, für diese Treue, mein gan­zes Herz, das ich dir weihe, entreiß mirs doch und nimms dir hin.

lein; denn wohl wird sein dem, der ihn herzlich ehret.

4. Mein Herzenskron und Freudensonn sollst du, Herr Jesu, bleiben; laß mich doch nicht von deinem Licht durch Eitelkeit vertreiben: bleib du mein Preis, dein Wort mich speis; bleib du mein Ehr, dein Wort mich lehr, an dich stets fest zu glauben. di man ein

5. Wend von mir nicht dein Angesicht, laß mich in Kreuz nicht zagen; weich nicht von mir, mein höchste Zier, hilf mir mein Leiden tragen; hilf mir zur Freud nach diesem Leid, hilf, daß ich mag nach dieser Klag dir ewig dort Lob sagen.

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3. Ich hange nicht an irdschen Gaben, dich, Jesu, such ich ganz allein; soll ich nichts zu genießen haben, ich will auch so zufrieden sein, dein Reich wächst nicht in lauter Freuden; lehr mich getrost und stille lei­den und mach in Allem mich getreu. Nimm hin mein Wollen, Denken, Rich­ten, mein eignes Laufen, Wirken, Dichten, daß nichts

Mel. Wie wohl ist mir, o Freund

739 h will dich im- denn du, mehr übrig ſei.

mer treuer lie­ben, mein Heiland, gib mir Kraft dazu. Lang hat die Welt mich umgetrieben; nun schenkst du mir die wahre Ruh: die Ruh, mit der nichts zu vergleichen, der alle Königskronen wei­chen, die uns den Himmel offen zeigt. Ach, daß ich ganz in Lieb zerflösse vor deiner Liebe Wundergröße, die alles Wissen übersteigt.

4. am gerathen, wenn ich aus eig­ner Wahl nichts thu. Ein Andrer sinn auf große Tha­ten. Mein Geist erblicket eine Ruh, worin er leidend das vollführet, was von des Geistes Trieben rüh­ret, und das heißt recht in Gott gethan. O mischte sich doch in mein Lieben nichts mehr von meinen eignen Trieben, so fing ich recht zu lieben an.

2. Wie freundlich hast du mich gezogen, wie ging mir dein Erbarmen nach! Ich floh von dir und griff be

5. Getreuer Jesu, soll ich hoffen, daß meine Liebe treuer werd? Ach ja, dein 33 Herze