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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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B. Schullieder.

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nen Pfad umhüllet; ich weiß,| sind sie hin, schneller als daß einst durch deine Macht ein mir Licht aus Nächten quil­let. Jegt fass' ich deinen Rathschluß nicht: doch einst, verklärt in deinem Licht, werd' ich ihn ganz verstehen.

3. Rauh oder eben sei mein Pfad, ich will ihn freudig gehen; denn deiner Liebe weiser Rath hat ihn für mich ersehen. Giebst du mir Freude, giebst du Noth, giebst du mir Leben oder Tod, es wird zum Heil mir dienen.

nem

4. Mein Ziel sei nahe oder fern, das soll mein Herz nicht quälen; dir, mei­Gott und meinem Herrn, dir will ich mich be­fehlen. In In deiner Hand steht meine Zeit; laß mich den Weg zur Ewigkeit nur selig einst vollenden.

C. C. Sturm.

Blitz verschwunden. Wäre doch von unsrer Zeit jede Stunde dir geweiht!

2. Lehr' uns, daß die kurze Frist, die du uns hast zugemessen, wie ein Strom vorüberfließt. Niemals laß es uns vergessen, hier sei Vorbereitungszeit für die nahe Ewigkeit.

3. Säen laß uns dann mit Fleiß zu der Ernte jenes Lebens. O wie glück­lich, wer es weiß, auch er lebe nicht vergebens! Ewig freue sich der Saat, wer hier wohl gefäet hat!

3. S. Diterich.

Mel. Nun ruhen alle 2c. P₁. 62, 9.

67. D

u sollst in allen Sachen mit Gott den Anfang machen aus treuer Schuld und Pflicht. Wem hast du Dank zu geben, o Mensch, für Heil und Leben? Nur ihm: von dir entspringt es nicht. 2. Der Mensch mit sei­Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c. nem Dichten weiß wenig auszurichten, was gut zu

Luc. 16, 10.

66. Gott, wie flügel heißen sei. Was will dein

schnell entfaltes Sinnen, du Staub fliehn unsre Tage, unsre der Zeit, beginnen, legt er Stunden! Eh' wir's denken, nicht seine Hilfe bei?

Anfang des Unter­richts.