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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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B. Schullieder.

Tages Feind. Fahr' hin!| zu deinen Gnaden, sei gut Ein' andre Sonne, mein für allen Schaden, du Aug' Jesus, meine Wonne, gar und Wächter Israel. hell in meinem Herzen 8. Breit' aus die Flügel scheint. beide, o Jesu, meine Freude, und nimm dein Küchlein ein! Will Satan mich ver­schlingen, so laß die Englein singen: dies Kind soll un­verletzet sein!

3. Der Tag ist nun vergangen, die güldnen Sternlein prangen am blauen Himmelssaal. Also werd' ich auch stehen, wenn mich wird heißen gehen mein Gott aus diesem Jam­merthal.

4. Der Leib, der nun zur Ruhe, legt ab das Kleid und Schuhe, das Bild der Sterblichkeit. Die zieh' ich aus, dagegen wird Christus mir anlegen den Rock der Ehr' und Herrlichkeit.

9. Auch euch, ihr meine Lieben, soll heute nicht be­trüben kein Unfall und Ge­fahr. Gott laß euch ruhig schlafen, stell' euch die gold­nen Waffen ums Bett und seiner Helden Schaar!

Paul Gerhardt, 1606-1676.

5. Das Haupt, die Füß' und Hände sind froh, daß

nun zum Ende die Arbeit kommen sei. Herz, freu' dich, du sollst werden vom Elend dieser Erden und von der Sünden Arbeit frei.

6. Nun geht ihr matten Glieder, geht hin, und legt euch nieder, der Betten ihr begehrt. Es kommen Stund' und Zeiten, wo man euch wird. bereiten zur Ruh' ein Bettlein in der Erd'.

7. Mein' Augen stehn verdrossen, im Nu sind sie geschlossen: wo bleibt dann Leib und Seel'? Nimm sie

Anfang des Schul­jahres.

Mel. Es ist das Heil uns 2c. Pf. 119, 133.

65.

eut öffnet sich die neue Bahn auf meines Lebens Reise. Froh tret' ich meine Wall­fahrt an, nach frommer Pil­ger Weise. Herr, mit Gebet und mit Gesang beginn ich muthig meinen Gang, du wirst mich sicher leiten.

2. Mich schrecket nicht der Zukunft Nacht, die mei­