B. Schullieder.
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die da wohnen in des Him-| Du thust uns wohl von mels Regionen.
Zeit zu Zeit, und groß ist
3. Die weite Welt ist deine Treu'. dein Altar, mein Herz auch
ewigen Gewinn; so fließe vor dir, Gott der Macht, auch dieser Tag mir hin.
3. Die Zeit, in deiner hast du wunderbar zu dei- Furcht vollbracht, bringt nem Dienst bereitet. D du, den noch kein Auge sah, du bist so hoch und doch so nah', kein Raum von dir mich scheidet. Innig fühlt dich mein Geist in sich, und wie fröhlich ist er dessen! wer kann deine Huld er messen!
4. In Allem, was ich denk' und thu', sei, Jesu, selbst bei mir; und wenn ich von Geschäften ruh', so ruh' mein Herz in dir.
5. An deiner Gnade g'nüge mir, sie ist mein bestes Theil, mein Trost und meine Zuflucht hier, und dort mein ew'ges Heil.
Johann Samuel Dieterich), 1721-1797.
4. Wo brüderlich in einem Geist die Schaar der Gläubigen dich preist, eil' ich, dir zu lobsingen. Herr, deinen Tag, der sanft die Welt mit seinem heil'gen Licht erhellt, läß'st du mir Wonne bringen. Leite, weide deine Heerde; Alles werde dir zum Ruhme, Gott, in deinem Heiligthume!
Christian Heinrich Fürchtegott Mörlin,
1787-1813.
Mel. Lobt Gott, ihr Christen 2c. Pf. 150, 6.
63. 3¹
u deinem Preis und Ruhm erwacht, bring' ich dir Ruhm und Preis, dir, Gott, der durch die Ruh der Nacht uns zu erquicken weiß.
2. O Vater, deine Gütigkeit ist alle Morgen neu.
Abendlied.
Eigene Melodie. Luc. 24, 29.
1 64. un ruhen alle
Wälder, Vieh, Menschen, Städt' und Felder, es schläft die ganze Welt; ihr aber, meine Sinnen, auf, auf, ihr sollt beginnen, was eurem Schöpfer wohlgefällt!
Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben die Nacht, des


