B. Schullieder.
7. So woll'st du nun| Tage, jede Freude, jede vollenden dein Werk an mir Plage, und senden, der mich an diesem Tage auf seinen Hände trage.
8. Sprich Ja zu meinen Thaten, hilf selbst das Beste rathen; den Anfang, Mitt'l und Ende, ach Herr, zum Besten wende!
3. Daß ich gern sie vor mir sehe, wenn ihr letzter nun erscheint, wenn zum dunkeln Thal ich gehe und mein Freund nun um mich weint. Lindre dann des Todes Pein und laß mich den Stärksten sein, mich, der ihn gen Himmel weise und dich, Herr des Todes, preise!
Friedrich Gottlieb Klopstock 1724-1803.
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9. Mit Segen mich beschütte, mein Herz sei deine Hütte; dein Wort sei meine Speise, bis ich gen Himmel reise.
Paul Gerhardt, 1606-1676.
Mel. Wie schön leuchtet der 2c. Pf. 121, 4.
Mel. Freu' dich sehr, o 2c. Ps. 119, 35.
62. Will
61. We enn ich einst
Tod
von jenem Schlummer, welcher heißt, aufersteh' und, von dieses Lebens Kummer frei, den schönern Morgen seh', o, dann wach ich anders auf, schon am Ziel ist dann mein Lauf: Träume sind des Pilgers Sorgen, großer Tag, an deinem Morgen.
illkommen edles Morgenlicht, du Schein von Gottes Angesicht, so herrlich und so milde! zu grüßen deine Freundlichkeit, sind ringsum wach und allbereit die irdischen Gefilde. Viel Sang, viel Klang, hoch in Lüften, tief in Klüften; aller Orten ist die Welt zum Tempel worden.
2. Du Herr und Geber 2. Hilf, daß keiner mei stiller Nacht, du Schöpfer, ner Tage, Geber der Under den Tag gemacht, der sterblichkeit, jenem richtenden Welt zu Nutz und Freuden; einst sage, er sei ganz von mir entweiht! Auch noch heute wacht' ich auf: Dank dir, Herr! Zu dir hinauf führ' mich jeder meiner hoch vor Allen, die da wal
du Meister, dem kein and'rer gleich, du König, der mit seinem Reich umspannet Ewigkeiten; mächtig, prächtig,


