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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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B. Schullieder.

51

Vertrauen, nur Liebe, Gott, o Gott, und lauter im Ge­von mir!

wissen, so finde mich der Tod!

5. So will ich dir lob: singen, mich deines Namens freun, nach deiner Gnade ringen, mein ganzes Herz fei dein!

Eigene Melodie. Pf. 98, 1.

6. Tilger meiner Sün. 60. Wach auf, mein

den, mein

Mittler, Jesu Christ, laß mich den Trost empfinden, daß du mir gnä­dig bist!

7. Dir hab' ich mich er­geben; ich freue mich in dir, erfreuender, als Leben, ist deine Güte mir.

8. So führe mich auch heute auf deiner Tugend Pfad; du Ewigweiser, leite mich selbst nach deinem Rath!

9. Nur Eins laß mich erflehen, das christlich weise Herz, auf dich stets aufzu­sehen in Freuden, wie im Schmerz;

10. Daß ich am ersten trachte nach dem, was dir gefällt, mehr deinen Beifall achte, als allen Ruhm der Welt;

11. Daß ich, dir fest ver­trauend, das Gute standhaft thu' und, froh gen Himmel schauend, denk: ,, Herr, mich siehest du!"

Christoph Friedrich Neander,

1723-1802.

12. Bereit, den Lauf zu schließen auf deinen Wink,

singe dem Schöpfer aller Dinge, dem Geber aller Güter, dem frommen Men­schenhüter!

2. Heut', als die dunklen Schatten mich ganz um­fangen hatten, hat mich kein Leid versehret; du, Vater, hast's verwehret.

3. Du sprachst: Mein Kind, nun liege trotz dem, der dich betrüge, schlaf wohl, laß dir nicht grauen; du sollst die Sonne schauen.

4. Dein Wort, das ist geschehen; ich kann das Licht noch sehen, von Noth bin ich befreiet, dein Schutz hat mich verneuet.

5. Du willst ein Opfer haben: hier bring ich meine Gaben; mein Weihrauch, Farr' und Widder sind mein' Gebet' und Lieder.

6. Die wirst du nicht verschmähen; du kannst in's Herze sehen und weißt wohl, daß zur Gabe ich ja nichts Bessers habe.

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