B. Schullieder.
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die Sicherheit der Nacht und Ruhe für die Müden?
3. Wer wacht, wenn ich von mir nichts weiß, mein Leben zu bewahren? wer stärkt mein Blut in seinem Fleiß und schützt mich vor Gefahren?
4. Wer lehrt das Auge seine Pflicht, sich sicher zu bedecken? wer ruft dem Tag und seinem Licht, die Seele zu erwecken?
5. Du bist es, Gott und Herr der Welt, und dein ist unser Leben. Du bist es, der es uns erhält und mir's jetzt neu gegeben.
Tags erfreue!
7. Laß deinen Segen auf mir ruhn, mich deine Wege wallen, und lehre du mich selber thun nach deinem Wohlgefallen.
10. Daß ich als ein getreuer Knecht nach deinem Reiche strebe, gottselig, züchtig und gerecht durch deine Gnade lebe;
11. Daß ich, dem Nächsten beizustehn, nie Fleiß und Arbeit scheue, mich gern an Andrer Wohlergehn und ihrer Tugend freue;
8. Nimm meines Lebens gnädig wahr, auf dich hofft meine Seele. Sei mir ein Retter in Gefahr, ein Vater, wenn ich fehle.
9. Gieb mir ein Herz voll Zuversicht, erfüllt mit Lieb' und Ruhe, ein weises Herz, das seine Pflicht erkenn' und willig thue;
12. Daß ich das Glück der Lebenszeit in deiner Furcht genieße und meinen Lauf mit Freudigkeit, wenn du gebeutst, beschließe.
6. Gelobet sei'st du, Gott Mel. Christus, der ist mein 2c. der Macht, gelobt sei deine
Pj. 50, 4.
Treue, daß ich nach einer 59. och läßt der Herr
mich leben! Mit fröhlichem Gemüth' eil' ich, ihn zu erheben, er hört mein frühes Lied.
2. Zu ihm entzückt mich wieder der Morgensonne Pracht; ich falle vor ihm nieder, der sie und mich gemacht.
3. Du, Herrscher aller Welten, nimmst dich auch meiner an! Wie soll ich dir vergelten, was du an mir gethan?
4. Wirst du nach Opfern schauen? Sie gelten nichts vor dir; du forderst nur
M. Christian Fürchtegott Gellert, 1715-1769.


