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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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B. Schullieder.

3. Drum sei nicht zu verwegen auf deines Amtes Stegen und such' nicht eig­nen Ruhm: wie kannst du mit Vertrauen auf deine Kräfte bauen? Sind sie doch kaum dein Eigenthum.

4. Schlag' an die Him melspforten mit starken Glaubensworten: da bitte Beistand aus; daher wird Segen fließen und reichlich sich ergießen auf dich und auf dein ganzes Haus.

5. Wo Gott die Hand dir reget, selbst Grund zur Arbeit leget, da zieht der Segen ein: entzieht er seine Gnaden, so muß das Werk

Mel. Allein Gott in der 2c. Ps. 50, 23.

mißrathen, wie trefflich auch 69. Schon nahet fidy

die Feierzeit,

Andreas Tscherning, 1611-1659.

die uns der Herr ersehen; auf, mache dich, mein Geist, bereit, mit Dank vor ihm Mel. Wie schön leucht't uns 2c. zu stehen, der dich behütet in Gefahr, dein Stab und

Pf. 19, 2.

68. Dem Herrn sei Stecken täglich war, bein

gnadenvoller Heiland.

Dank, der uns bewacht, uns diesen neuen Tag gemacht, vor dem wir hier erschienen; wach auf, du meines Herzens Psalm, und preis' ihn, dem des Feldes Halm im Morgen­strahl muß dienen. Siehe, frühe ihn erheben, ihm nur leben ist so labend, bringet Heil am späten Abend.

2. Laß, Herr, den Schluß gesegnet sein, und schenk uns deinen Frieden, daß er mit seinem Gnadenschein erleuchte uns hienieden. Komm, Herr, der unser Hei­land heißt, und gieb uns deinen heil'gen Geist zum ew'gen, sel'gen Leben.

2. Wie lieblich, ach wie wohl wird's thun, kann ich auch nach der Arbeit ruhn, die dir, mein Heil, geweihet; ist auch der Tag der Arbeit heiß, er bringt mir Segen, bringet Preis, daß sein das. Herz sich freuet; neue Treue, drum verleihe, Herr, und weihe diese Stunde uns zum Heil im Gnadenbunde.

Schluß des Unter­richts.