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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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A. Allgemeine Kirchenlieder.

37

Mel. Es ist das Heil uns zc.| herzigkeit vor dir im Tode

finden.

Pf. 36, 6. 1. Kön. 3, 9 ff.

M. Christian Fürchtegott Gellert, 1715-1769.

42. weit,

ott, deine Güte

so weit die Wolfen gehen; du frönst uns mit Barm­

Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c.

Ephef. 2, 6.

herzigkeit und eilſt, uns bei 43.

Herr, meine

mein Fels und Hort, ver­nimm mein Flehn, merk auf mein Wort, denn ich will vor dir beten.

Himmelan geht

unsre Bahn, wir sind Gäste nur auf Erden, bis wir dort in Canaan durch die Wüste kommen werden. Hier ist unser Pilgrims- Stand, dro­

2. Jch bitte nicht um Ueberfluß und Schätze die-| ben unser Vaterland. ser Erden. Laß mir, so

2. Himmelan schwing' viel ich haben muß, nach dich, mein Geist, denn du deiner Gnade werden. Gieb mir nur Weisheit und Ver­stand, dich, Gott, und den, den du gesandt, und mich selbst zu erkennen.

bist ein himmlisch Wesen und kannst das, was irdisch heißt, nicht zu deinem Zweck erlesen. Ein von Gott er­leucht'ter Sinn kehrt in seinen Ursprung hin.

3. Jch bitte nicht um Ehr' und Ruhm, so sehr sie Menschen rühren; des guten Namens Eigenthum laß mich nur nicht verlieren! Mein wahrer Ruhm sei meine Pflicht, der Ruhm vor deinem Angesicht, und frommer Freunde Liebe.

3. Himmelan! Die Welt kann dir nur geborgte Güter geben. Deine himmlische Begier muß nach solchen Schätzen streben, die uns bleiben, wenn die Welt in ihr erstes Nichts zerfällt.

4. So bitt' ich dich, Herr Zebaoth, auch nicht um lan­ges Leben. Im Glücke De­muth, Muth in Noth, das wollest du mir geben. In deiner Hand steht meine Zeit, laß du mich nur Barm­

4. Himmelan! Ich muß mein Herz auch bei meinem Schatze haben; denn es kann mich anderwärts kein so großer Reichthum laben, weil ich schon im Himmel bin, wenn ich nur gedenk an ihn.