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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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A. Allgemeine Kirchenlieder.

5. Himmelan! ruft er Mel. Nun ruhen alle Wälder 2c. mir zu, wenn ich ihn im

Pf. 37, 4.

Worte höre; das weist mir 44. In allen meinen

wo einmal hingehöre. Wenn mich dieses Wort verwahrt, halt ich eine Himmelfahrt.

Thaten ich den Höchsten rathen, der Alles kann und hat. Er muß in allen Dingen, soll's anders wohl gelingen, mir selber geben Rath und That.

6. Himmelan denk' ich allzeit, wenn er mir die Tafel decket und mein Geist hier allbereit eine Kraft des Himmels schmecket. Nach der Kost im Jammerthal folgt des Lammes Hochzeits­mahl.

2. Nichts ist es spät und frühe um alle meine Mühe, mein Sorgen ist umsonst. Er mag's mit meinen Sachen nach seinem Willen machen, ich stell's in seine Vater­gunst.

7. Himmelan! MeinGlaube zeigt mir das schöne Loos von ferne, daß mein Herz schon aufwärts steigt über Sonne, Mond und Sterne; denn ihr Licht ist viel zu klein gegen jenen Glanz und Schein.

3. Es kann mir nichts geschehen, als was er hat versehen und was mir selig ist. Ich nehm' es, wie er's giebet; was ihm von mir beliebet, dasselbe hab' ich auch erkiest.

8. Himmelan wird mich 4. Jch traue seiner Gna­der Tod in die rechte Heiden, die mich vor allem math führen, da ich über Schaden, vor allem Uebel alle Noth ewig werde trium­phiren. Jesus geht mir selbst voran, daß ich freudig folgen kann.

9. Himmelan, ja himmel­an! Das soll meine Losung bleiben. Ich will allen eit­len Wahn durch die Him melslust vertreiben. Him­melan steht nur mein Sinn, bis ich in dem Himmel bin.

Benjamin Schmold, 1672-1737.

schüßt. Leb' ich nach seinen Sätzen, so wird mich Nichts verletzen, Nichts fehlen, was mir ewig nützt.

5. Er wolle meiner Sün­den in Gnaden mich ent­binden, durchstreichen meine Schuld; er wird auf mein Verbrechen nicht stracks das Urtheil sprechen und mit mir haben noch Geduld.

6. Leg' ich mich späte