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A. Allgemeine Kirchenlieder.
fümmert hat.
ist lauter Licht; dein Werk| ausgeführet, die dich bekann Niemand hindern, dein' Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kindern ersprießlich ist, willst thun.
9. Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn und thun an seinem
5. Und ob gleich alle| Theile, als hätt' in seinem Teufel hier wollten wider stehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; was er sich vorge nommen, und was er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel.
Sinn er deiner sich begeben, und sollt'st du für und für in Angst und Nöthen schwe ben, so fragt er Nichts nach dir.
6. Hoff', o du arme Seele, hoff' und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst du schon. erblicken die Sonn' der schönsten Freud'.
7. Auf, auf! gieb deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht; laß fahren, was das Herze betrübt und, traurig macht. Bist du doch nicht Regente, der Alles führen foll; Gott sitzt im Regi mente und führet Alles wohl.
8. Jhn, ihn laß thun und walten, er ist ein weiser Fürst, und wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunder barem Rath die Sach' hin
10. Wird's aber sich befinden, daß du ihm treu' verbleibst, so wird er dich entbinden, da du's am wen'gsten gläubst. Er wird dein Herze lösen von der so schweren Last, die du, zu keinem Bösen, bisher getragen hast.
11. Wohl dir, du Kind der Treue! Du hast und trägst davon mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenkron', Gott giebt dir selbst die Palmen in deine rechte Hand, und du singst Freudenpsalmen dem, der dein Leid gewandt.
12. Mach' End', o Herr, mach' Ende an aller unsrer Noth, stärk' unsre Füß' und Hände, und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu' empfohlen sein, so gehen unsre Wege gewiß zum Himmel ein.
Paul Gerhardt, 1606-1676.


