A. Allgemeine Kirchenlieder.
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Gut', will mein Flehen mit bis ich dich nach dieser Zeit der Ruth' und nicht mit dem lob' und lieb' in Ewigkeit. Schwerte rächen. Alles Ding
Paul Gerhardt, 1606-1676.
währt seine Zeit: Gottes Lieb' in Ewigkeit.
Eigene Melodie.
10. Seine Strafen, seine
Pf. 103, 1-5.
Schläge, ob sie gleich mir 24. Pobe den Herren,
bitter
sind,
ich's recht erwäge, sind es Zeichen, daß mein Freund, der mich liebet, mein gedenke und mich von der schnöden Welt, die uns hart gefangen hält, durch das Kreuze zu sich lenke. Alles Ding währt seine Zeit: Gottes Lieb' in Ewigkeit.
den mächtigen König der Ehren, meine geliebete Seele, das ist mein Begehren. Kommet zu Hauf, Psalter und Harfe, wacht auf, lasset den Lobgesang hören!
2. Lobe den Herren, der Alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret?
11. Das weiß ich fürwahr und lasse mir's nicht aus dem Sinne gehn: Christenkreuz hat seine Maße und muß endlich stille stehn. Wenn der Winter ausgeschneiet, tritt der schöne Sommer ein: also wird auch nach der Bein, wer's erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit: Got tes Lieb' in Ewigkeit.
12. Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe find't, ei, so heb' ich meine Hände zu dir, Vater, als dein Kind; bitte, woll'st mir Gnade geben, dich aus aller meiner Macht zu umfangen Tag und Nacht hier in meinem ganzen Leben,
3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet; in wie viel Noth hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet.
4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet?
5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen! Alles, was Odem hat, lobe


