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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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A. Allgemeine Kirchenlieder.

von dem, was Gott an mir| deiner Gnade reiche Gab', gethan! die du mir in der ganzen Welt zu meinem Heile hast bestellt.

2. D, daß doch meine Stimme schallte bis dahin, wo die Sonne steht! D, daß mein Blut mit Jauchzen wallte, so lang' es noch im Laufe geht! Ach, wär' ein jeder Puls ein Dank und jeder Odem ein Gesang!

7. Mein treuster Jesu, sei gepriesen, daß dein erbar­mungsvolles Herz sich mir so hilfreich hat erwiesen und mich durch Blut und Todes­schmerz von aller Teufel Grausamkeit zu deinem Ei­genthum befreit!

3. Was schweigt ihr denn, ihr, meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß und stehet munter im Ge­schäfte zu Gottes, meines Herren, Preis! Mein Leib und Seele, schicke dich und lobe Gott herzinniglich!

8. Auch dir sei ewig Ruhm und Ehre, o heilig werther Gottesgeist, für dei­nes Trostes süße Lehre, die mich ein Kind des Glaubens heißt! Ach, wo was Gut's von mir geschicht, das wirket nur dein göttlich Licht!

4. Jhr grünen Blätter in den Wäldern, bewegt und regt euch doch mit mir! Jhr schwanken Gräschen in den Feldern, ihr Blumen, laßt doch eure Zier zu Gottes Ruhm belebet sein und stim­met lieblich mit mir ein!

5. Ach, Alles, Alles, was ein Leben und einen Odem in sich hat, soll sich mir zum Gehilfen geben; denn mein Vermögen ist zu matt, die großen Wunder zu erhöhn, die allenthalben um mich stehn.

6. Lob sei dir, allerlieb­ster Vater, für Alles, was ich bin und hab'! Lob sei dir, mildester Berather, für

9. Wer überströmet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott? Wer schützet mich auf meinen Wegen? Du, du, o Herr Gott Zebaoth! Du trägst mit meiner Sün­denschuld unsäglich gnädige Geduld!

10. Vor andern küß ich deine Ruthe, die du für mich gebunden hast. Wie viel thut sie mir doch zu Gute! Šie ist mir eine sanfte Last; sie macht mich fromm und zeugt dabei, daß ich von deinen Liebsten sei.

11. Jch hab' es ja mein Lebetage schon so manch lie­