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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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A. Allgemeine Kirchenlieder.

Mel. Nun sich der Tag geendet 2c.

Eigene Melodie.

f. 51, 14.

Pf. 136, 1.

un danket Alle

18.

i

icht um ein flüch- 19. 1 Gott mit Her

tig Gut der Zeit,

ich fleh' um deinen Geist, ozen, Mund, und Händen, der

große Dinge thut an uns und allen Enden; der uns von Mutterleib' und Kindes­beinen an unzählig viel zu gut und noch jetzund gethan.

woll' uns bei unsrem Leben 2. Der ewigreiche Gott ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben; und uns in seiner Gnad' erhalten fort und fort, und uns aus aller Noth erlösen hier und dort.

Gott, den mir zur Selig feit dein theures Wort ver­heißt.

2. Die Weisheit, die vom Himmel stammt, o Vater, lehr' er mich, die Weisheit, die das Herz entflammt zur Liebe gegen dich.

3. Dich lieben, wie dein Wort gebeut, gern thun, was dir gefällt, wirkt reinere Zu friedenheit, als alles Glück der Welt.

4. Alsdann hab' ich zu dir Vertraun durch deinen freud'gen Geist; er lehret mich fest darauf baun, daß du mir gnädig ſei'st.

5. Er leite mich zur Wahrheit hin, zur Tugend stärk' er mich, und zeige, wenn ich traurig bin, auch mir als Tröster sich.

jedem Schmerz mit Muth und mit Geduld.

15

6. Er schaff in mir ein

reines Herz, besiegle deine 20. 0,

Huld, und waffne

mich in

Christoph Friedrich Neander, 1723-1802.

3. Lob, Ehr' und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne, und dem, der Beiden gleich im höchsten Himmels­throne, dem dreieinigen Gott, als der ursprünglich war, und ist und bleiben wird jetzund und immerdar!

M. Martin Rinckart, 1586-1649.

Eigene Melodie.

Jerem. 10, 6.

daß

daß ich tau­send Zungen hätte und einen tausendfachen Mund, so stimmt' ich damit um die Wette vom allertief­sten Herzensgrund ein Rob­lied nach dem andern an