Druckschrift 
Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen, das ist: Aufmunterungen, Gebete und Gesänge 1) für Gesunde, 2) für Betrübte, 3) für Kranke, 4) für Sterbende; wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen, nebst Fest- Andachten ... / von Johann Friedrich Stark, Ev. Prediger zu Frankfurt a.M.
Entstehung
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Der gläubige Christ bringt

lung des heiligen Geistes, welcher in der heiligen Taufe reichlich über mich ist auß­gegossen worden. Ich danke dir für dein heiliges reines Wort, so du an diesem Tage läsfest predigen zum Unterricht und zur Erbauung meiner Seele. Ich danke dir für alle leiblichen und geistlichen Wohl­thaten, die ich Zeit meines Lebens von deiner Vaterhand empfangen habe, daß du mich von Jugend auf geleitet, geführt, erhalten und mir sehr viel Gutes an Leib und Seele gethan haft. wer kann doch Deine Wohlthaten alle nennen, die da un­zählig sind! Nicht allein aber soll dieser Tag mein Danktag, sondern auch mein Bettag fein. Ich bitte dich, mein Gott und Vater, laß mich diesen Tag in deiner Furcht hinbringen, behüte mich vor Ver­führungen, eiteln Gedanken und bösen Gesellschaften. Ach daß keine Stunde verginge, in welcher ich nicht dein Lob ausbreitete! Versiegele in meinem Herzen das gehörte Wort, daß ich daran fleißig ge­denke und darnach mein Leben und meinen Wandel einrichte. Und da ich nun eine Woche älter geworden bin, so gib, daß ich in deiner Erkenntniß, in Liebe und