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Neues Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung : [nebst] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste [und] Der kleine Katechismus Lutheri
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I. Von Gott, daß er ist und was er ist überhaupt. 5 auch ihr flehn Um recht und kein mensch kann kommen: Was um gericht verwehn Und er ists, das wir von deinem ruhm ihr feind, Der fünder, welcher vernommen? Ach nur ein theil gott nicht glaubt, Erhöbe wie von deiner majestät, Die über ein berg sein haupt. alles dich, o gott, erhöht.

5. Gedanke, der mein herz 3. Dein ew'ges sein, dein erhöht: Daß dies mein fleisch ganz vollkommnes wesen, Das, einst aufersteht, Daß seelen was du wirkst und was dein nimmer sterben; Wenn gott rath erlesen Ist viel zu hoch nicht lebt, was trau ich dir? für menschlichen verstand, Von Nur falsche hoffnung gibst du engeln selbst wirst du nie ganz mir Und endigst mit verderben. erkannt. Mich ruft mit huld im ange- 4. Wie sollt ich denn, ich jicht, Kein gott aus grabes staub, mich unterwinden, Un­nacht ans licht! Mein geist ist endlicher, dich völlig zu ergrün­auch des todes raub! Nie auf den? O mache mich von sol­erstehn wird dieser staub! Gott chem dünkel frei, Daß mir richtet nicht. Auf tugend war- dein wort des glaubens richt­tet dort kein lohn Und hier schnur sei.

folgt ihr oft schmach und hohn. 5. Mein eigner geiſt kann

6. Nein! ch' ich zweifle, daß sich leicht hintergehen. Dein du seist, Unwandelbarer, ew' wort ist wahr, es bleibet ewig ger geist, Mag mich die welt stehen; Erforsch ich gleich dein verspotten; Laut will ich zeu- göttlich wesen nicht, So gnüge gen, daß du bist, Und daß es mir davon dein unterricht. schnöder frevel ist, Dich fühlen 6. Von dir, durch dich, zu und dich spotten! Mein leib dir sind alle dinge: Gib daß ich und feel freut sich in dir, Un- dir mich selbst zum opfer bringe. sterblicher, weich nicht von mir! Begreif ichs nicht, wie du die Was sind die leiden dieser zeit, welt regierst, So sei mirs Dem, der sich deines daseins gnug, daß du mich selig führst. freut? Dort im gericht, Wenn 7. Einst wirst du dich mir erd' und himmel untergehn, näher offenbaren. Einst werd Wirds, daß du bist, der spöt ich mehr von deinem rath er­ter sehn. fahren; Wenn ich nur dem, was mich dein wort gelehrt, 13. Grhabner gott! was Geglaubt, gefolgt und treu reicht an deine größe? dich hier verehrt.

si

Mel. Dreieinigkeit ber.

Denk ich an dich, so findt sich 8. Drum hilf, daß ich mit meine blöse! Ich fühle, herr, chrfurcht vor dir wandle, In daß du unendlich bist, Und allem thun nach deinem willen daß umschränkt mein forschend handle; Zufrieden sei, wie du denfen ist. mich hier regierst Bis du mich 2. Du wohnst im licht, dazu einst zu deinem himmel führst. 9. Dann