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Neues Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung : [nebst] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste [und] Der kleine Katechismus Lutheri
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Erste Abtheilung.

9. Dann werd ich dich im fehle: Gib mir, weil ihre kräf heller lichte sehen, Und froh te leicht ermüden, Ernst, lust in dir dein ewig lob erhöhen; und frieden. Herr! du bist groß und zeigst es

8. Dann werd ich immer mit der that, Unendlich groß besser dich erkennen, Und täglich an huld, an macht und rath. mehr von deiner lieb entbrennen, Mel. Herzliebster Jesu. Dir gern gehorchen, fröhlich 14. Wenn ich, gott! mei- dich erheben Und gott dir leben. nen geist zu dir er­

Mel. Mein Gott das Herz.

hebe, Dich suche, dich zu finden 15. Singt unſerm gott ein mich bestrebe: So mußt du frohes lied! Er ist's ſelbst, recht groß von dir zu und keiner mehr. Groß, un­denten, Die fraft mir schenken. aussprechlich groß ist er, Der 2. Was ist im himmel, höch- weltfreis sein gebiet.

ster! was auf erden Das so, 2. Groß ist sein nam; er wie du verdient erkannt zu will und sprichts; Da ſteht werden? Welch wissen ist wohl voll herrlichkeit Der welten herrlicher zu nennen, Als dich meng' und er gebeut; So fal­au fennen? len sie in nichts.

3. Dich suchen ist die herr- 3. Licht ist sein kleid, unend­lichste der sorgen; Zwar bist lich reich, Ein meer von selig­du unerforschlich und verbor- keit, Von ewigkeit zu ewigkeit gen; Doch willst du, wenn Ist er, wer ist ihm gleich? wir nur dein licht nicht hassen, 4. Er überschaut, was ist Dich finden lassen. und war m himinel, erd' und 4. Mit lauter stimme lehren meer, Und seiner werke zahllos deine werke Uns deine weisheit, heer, Bleibt vor ihm offenbar. deine güt und stärke Auch hast 5. Des freuet euch! die lieb du selbst sei hoch dafür ge- ist gott, Das beste seine wahl priejen! Uns unterwiesen. Groß seine thaten allzumal, 5. Und immer mehr willst du Und heilvoll sein gebot! dich offenbaren, Wenn, was du 6. Gerechtigkeit und wahrheit lehrst, wir nur getren bewahren; ist Die feste seines throns Lobt Wenn wir, was deine lehren wir ihn, der auch des erdensohns, ken sollen, Uns bessern wollen. Des menschen nicht vergiſt!

6. Ach möcht ich, gott aus 7. Er fennet uns; er ist mir allen meinen träften, Dich su- nah; Im abgrund, in der höh' chen, auch bei sorgen und ge- Wohin ich fliche oder geh' Ist schäften, Mein Herz zu dir mich er doch immer da. leichter aufzuschwingen, Zur 8. Er ist um mich; vernimmt andacht bringen. mein flehn: Schafft meiner 7. Drum führe durch dein seele ruh. Siehts, wenn ich wort doch meine seele, Daß sie fehl und gutes thu; Und eilt den weg zum lichte nicht ver- mir beizustehen.

9.( r