Vom Tode.
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Gerecht ist Gott! er hält Ge-|| Mel. Wer nur den lieben. richt!
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Mein Gott, ich weiß wohl, daß ich sterbe, und ich weiß, wie bald der Mensch ver=
und finde hier, kein sicheres kein Gut das ewiglich besteht:
4. Ich höre der Posaune Ton, ich sehe meinen Richer schon, um ihn alle Völker stehen; geöffnet geht, liegt vor ihm sein Buch schon hör Erbe, ich des Gescßes Spruch, ihn wen- drum zeige mir in Gnaden an, wie det nicht mein ängstlich Flehen; ich recht selig sterben kann. Verdammniß ist des Sünders 2. Mein Gott, ich weiß nicht, Theil, er hat fein Recht an Gottes Heil.
wann ich sterbe, und ob es nicht noch heut geschieht, daß mich des Todes Hauch entfärbe, der Blume 5. Kein Geld noch Gut errettet mich, umsonst erbeut ein Bruder gleich, die schnell verblüht: drum mache täglich mich bereit zum Hinsich, den sünd'gen Bruder zu erlösen. Ein Jeder wird alsdann gang in die Gwigkeit.
3. Mein Gott, ich weiß nicht, empfahn, den Lohn für das, was wie ich sterbe, wie mich des Todes er gethan, in dem Gericht schützt Hand berührt; dem Einen wird das nichts den Bösen. Wer hilft mir Scheiden herbe, sanft wird der sonst in dieser Noth, thust du es Andre heimgeführt: doch wie du nicht, mein Herr und Gott? willst, nur das verleih, daß ich ge6. In meiner Seelen großem trost im Schaden sei. Schmerz erheb ich zu dir Aug und 4. Mein Gott, ich weiß nicht, Herz, der du die Missethat ver- wo ich sterbe und welcher Hügel giebest; den Tod des Sünders einst mich deckt; g'nug, wenn ich willst du nicht, drum schreckt mich dieses nur erwerbe, daß ich zum Lenicht dein streng Gericht, weil du ben werd' erweckt: wo dann mein mich auch in Chrifto liebest; Grab auch möge sein, die Erd ist drum fahre Furcht und Zweifel allenthalben dein. hin! Ich weiß, daß ich des Her- 5. Nun, treuer Vater, wenn ich ren bin.
nicht verderbe, lebt
sterbe, so nimm du meinen Geist 7. Herr Jesu Christ, dein theures zu bir; ich weiß, daß ich dann Blut vergossest du auch mir zu gut, fein ich weiß, daß ich dir angehöre ich Fällt ja in meiner Todes- Pein wann mir noch ein banger Zweifel ein, wann so rette deines Leidens Ehre; du hast so viel an mich gewandt, o laß mich nicht aus deiner Hand! 173.
Christus und darum erwart' wo, wie und
Geist in mir: glaubensvoll, ich sterben ich sterben
soll.
soll.
In eigner Melodie.
Mit Fried' und Freud' fahr' ich dahin, ist's Wille. Getrost ist mir
Sinn, fanft Gott mir verhei
8. Nein! nein! ich glaube feft, Gottes mein Heil, ich hab an dir auf mein Herz und ewig Theil, du bist im Tode noch und stille, wie mein Leben!
Co sieg' ich über ßen hat, der Tod ist mir ein Angst und Noth, ob auch die Hölle Schlummer.
und der Tod mit ihren Schrecken 2. Das dant' ich Christo, Got= mich umgeben, dieweil ich lebe bin tes Sohn, dem Trost der Fromich bein; dein werd ich auch im men, der zu uns von des Vaters Tode sein. Thron ist gekommen, daß er 6


