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Fürstlich Ysenburgisches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung : [nebst] Anhang zum christlichen Gesangbuche
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Vem Tode.

irdisch Auge zu, dann führest du, o in meinem letten Kampf mir Herr, mich zu der ew'gen Ruh. bei.

8. Der Leib, in's stille Grab ver- 5. Führ' mich aus diesem Jam= senkt, ruht dann, Don feinem merthal, verkürze mir des Todes Schmerz bedrängt. Und froh Qual! Laß deinen Geist dann bei schwingt sich mein Geist hinan, die mir sein, daß ich schlaf sanft und Himmelsbahn, mit mit neuem neuem Leibe selig ein.

angethan. 6. Den Leib laß ruhn in seiner 9. 3war harret meiner dein Ge- Gruft, bis ihn dein großer Tag richt, o Gott, doch ich verzage nicht. einst ruft; zerreiße dann mit star= Ich weiß, dein Sohn vergoß sein fer Hand des Todes und des Gra­Blut auch mir zu gut; das hebt bes Band. und stärket meinen Muth.

7. Dann denk, o Herr, nach dei­10. Mich hält dein Sohn an ner Huld nicht meiner großen Sün­seiner Hand, mit dem der Glaube den Schuld, und lasse dort mit dir mich verband. Bin ich auch nicht zugleich mich ewig sein in deinema von Sünden rein, ich bin ja sein! Reich.

Mir können feine Strafen dräu'n. 8. Jch halte fest und zweifle nicht 11. Dich schau ich dann du ew' an dem, was mir dein Wort ver= ges Licht, von Angesicht zu Ange- spricht; wer an mich glaubt, ob­sicht. Und fern von jedem Erden schon er stirbt, das ew'ge Leben doch leid, in Herrlichkeit, lob ich dich, erwirbt.

Herr in Ewigkeit.

12. Amen, mein frommer treuer

Gott! Beſchéer uns einen sel'gen 171. Jer Macht bu haſt mich

In eigner Melodie. ch bin ja, Herr, in

du

Tod! Gib, daß wir mögen freu­denreich, den Engeln gleich, verein- hältst mir auch das Leben; du an das Licht gebracht, und du et nigt sein in deinem Reich.

In eigner Melodie.

170. He

wenn nun mein

tennest meiner Monden Zahl, weißt, wann ich diesem Erdenthal auch wieder gute Nacht muß geben; wo, err Jesu Christ, mein wie und wann ich sterben soll, das Herr und Gott, der du weißt du, Herr des Lebens wohl. erlittest Angst und Spott, für mich 2. Wen hab ich doch, als dich den Tod am Kreuze starbst, und allein, der mir in meiner letzten mir des Vaters Huld erwarbst! Bein fann Trost und Rath und 2. Jch bitte dich fraft deiner Hülfe bringen? Wer nimmt sich Pein, du wollst mir Sünder gnädig meiner Seele an, sein, wenn ich nun komm in Ster Leben nichts mehr kann, und ich bensnoth, und ringe mit dem bit muß mit dem Tode ringen, men't tern Tod. allen Sinnen Kraft gebricht, thuit Wenn mir vergehet das Ge- du es, Gott, mein Heiland nicht? sichte dann sende mir des Glaubens 3. Mich dünft, schon lieg' ich Licht; und wenn ich nicht mehr fraftlos da, dem letzten Au­sprechen kann, dann nimm mein genblice nah, von Todesangit stilles Seufzen an. schon überfallen, Gehör und Rede 4. Wenn mein Verstand sich nehmen ab, die Augen sehen nicht besinnt, und Menschen nur das Grab; doch fränft hülfe ganz zerrinnt, dann steh die Sünde mich vor Allen, die nach deiner Lieb'

und Treu Stimme des Gewissens spricht: