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Fürstlich Ysenburgisches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung : [nebst] Anhang zum christlichen Gesangbuche
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Vom Tode.

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sterben, daß ich Jesum möge sehn ja mein Herz; ich harre sein und und sein ew'ges Heil erwerben; halte ruhig still, er heilet jeden ach! möcht' es doch bald gescheh'n! Schmerz; was meine sieche Brust Nahet euch, Erlösungsstunden, da getragen, nimmt er hinweg, und ich, aller Angst entbunden, von der wird dann sagen: Es ist genug! rauhen Lebensbahn mich fann schwingen himmelan.

5. Es ist genug! Herr, wenn es dir gefällt, so ende meinen Lauf; 5. Jesus Christus ist mein Leben entrücke mich dem Jammerthal der und das Sterben mein Gewinn. Welt, nimm mich zu dir hinauf. Engel, fommt, mich zu umschweben, Heil mir! ich fahre hin in Frieden, tragt zu Gott die Seele hin! mein Kreuz und Elend bleibt hie­Schon hab' ich von jenem Frieden nieden: Es ist genug!

fel'ges Vorgefühl hienieden, darum wünsch ich dort zu sein, wo mich mo Schauen wird erfreun.

Mel. Ich hab mein' Sach. 169. Gott hab ich Alles heim­gestellt, er mach's mit

6. Euch, die ihr mich hier gelie- mir, wie's ihm gefällt. Mit Freu­bet, die mit mir Gin Sinn verband, den bin ich stets bereit, die mein Scheiden jetzt betrübet,

wenn er's

feit.

euch befehl ich Gottes Hand. Gott gebeut, zu scheiden aus des Zeitlich­verforget, Gott beschüßet, er wird 2. Es ist ja dieses Jammerthal geben, was euch nüßet: also ist voll Angst und Trübsal überall; mein Haus bestellt, gute Nacht, du und unser Leben schnell verstreicht,

eitle Welt.

dem Pfeil es gleicht, der eilend hin zum Ziele fleucht.

Mel. Ich hab' genug. 168. Es ist genug! So nimm,

3. Nichts hilft dem Menschen Gut und Geld, denn nackt und blos Herr, meinen Geist zu fam er zur Welt; und unser Aller Zions Geistern hin; lös' auf das harrt das Loos, auch nackt und Band, das schon allmählig reißt, bloß zu sinfen in der Erde Schooß. befreie meinen Sinn. O stille doch 4. Wer weiß, wann Gottes dies heiße Sehnen, und mach ein Stimme ruft? Den Jüngling auch Ende meinen Thränen: es ist genug! empfängt die Gruft. Und wer am 2. Es ist genug des Jammers, Morgen froh erwacht, hat oft vor der mich drückt, durch unsrer Sünde Nacht schon seinen Lebenslauf voll­Schuld; sie hat in mir des Guten bracht. Lieb' erstickt, geraubt mir deine Man trägt eins nach dem Huld. Sie hatte mich von Gott andern hin, wohl aus den Augen geschieden, gestöret meiner Seele und dem Sinn. Und ob du hoch Frieden; es ist genug! geprießen bist, die Welt vergißt 3. Es ist genug des Kreuzes, dein, wenn dich Grabesnacht um­das mich fast herab zur Erde schließt.

5

beugt. Wie schwer, o Gott, wie 6. Gib, Herr, daß ich bedenken hart ist diese Last, die nimmer von lern': nie sei mein Ende von mir mir weicht. Ich muß wohl fern: daß ich nie sei der Stimme unter heißen Thränen mich herzlich taub: auch du bist Staub, und nach Erlösung sehnen; drum ist's wirst dereinst des Todes Raub. genug!

7. Ich fürcht' ihn nicht, denn 4. G3 ist genug, wenn Gott, er entrückt uns nur dem Leiden, mein Heiland, will, er fennet das uns drückt. Schließt er mein