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Vom Tode.
wede die Begier, mich nach deinem dem Weg zum Himmelszelt, fie Wort in Zeiten auf den Abschied ruhn in stiller Kammer. Nach zu bereiten. wohl vollbrachtem Lauf nimmt 2. Endlich muß ein Licht ver- Gott die Seele auf; das Weizenbrennen; endlich läuft die Sanduhr forn streut Gottes Hand auf Hoffab. Also muß auch ich bekennen: nung in sein heil'ges Land. Staub vom Staube sinkt in's Grab! 2. Die ihr schon aufgebrochen seid Fest besteht der ew'ge Schluß, daß aus eurer Brüder Mitten, wir freuen was lebet, sterben muß. Menschen, uns eurer Seligkeit und folgen euals der Sünde Erben, bleibt der ren Schritten! Der nun befreite Sünden Sold: sie sterben. Geist ist himmelwärts gereist: die
3. Wenn wir faum geboren wer. Hülle findet ihre Ruh im Grab den, ist vom ersten Lebenstritt bis und Liebe deckt sie zu. in's tühle Grab der Erden nur ein
3. Sie bleibt, bis ihre Stunde furz gemeßner Schritt: ach mit je schlägt, in heiliger Verwahrung, dem Stundenschlag nähert sich der bis sich das neue Leben regt am letzte Tag und in jedem Lebensjahre Tag der Offenbarung. Und dann, find wir Alle reif zur Bahre. welch selig Loos in Jesu Arm und 4. Predigen nicht meine Glieder Schoos! Die Liebe führt uns täglich von der Sterblichkeit! Leg gleicher Bahn so tief hinab so hoch ich mich zur Ruhe nieder, seh ich hinan! mich im Leichenfleid. Ja, der Schlaf stellt treu und wahr mir des Todes Abbild dar, und das Bette will mir sagen: so wirst du in's Grab getragen.
Mel. Alle Menschen müssen.
167.
itle Welt, dein bin ich
müde; wann, ach wann 5. Ach wer weiß, in welcher erquicket mich Himmelsruh und Stunde uns die letzte Stimme weckt; ew'ger Friede, wann ruft mich denn Gott hat die dunkle Kunde mein Gott zu sich! Rufe, Herr, feinem Menschen noch entdeckt. Wer ich will mit Freuden aus des Lesein Haus hat wohl bestellt, geht bens Trübsal scheiden, denn ich getroft aus dieser Welt. Aber Si- weiß, durch Christi Blut machest du cherheit im Leben kann nur Furcht mein Ende gut. im Tode geben.
2. Dem ist vor dem Tod nicht 6. Drum auch in gesunden Jah- bange, der des armen Lebens satt, ren will ich niemals sicher sein, will und dies Jammerthal schon lange die Beßrung nicht versparen, bis die mühevoll durchwandelt hat. Er wird Schwachheit bricht herein. Täglich alle Stunden zählen, bis Befreiung will ich Buße thun und dann froh seiner Seelen und das Ende aller im Glauben ruhn, daß der Tod Noth ihm erscheinet mit dem Tod. mich frei von Sünde und mit dir 3. 3war bin ich nicht ungeduldig, versöhnet finde. daß mich Kreuz und Elend drückt; mehr zu leiden wär ich schuldig, als mein Gott mir zugeschickt. Weiß ich doch, daß mich kein Leiden kann von seiner Liebe scheiden; auch das 166. Die Christen gehn in Kreuz von ihm gesandt, soll mir dieser Welt durch sein ein Gnadenpfand. mannigfachen Jammer, bis auf 4. Darum nur wünsch ich zu
Mel. Der lieben Sonne.


