Vom Tode.
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droben erquickt, wo feine Beschwerde ich richtig, Herr, den Lauf vollende, die Deinen mehr drückt, wo Freude Laß mich machen, beten, ringen, die Fülle, wo liebliche Stille, wo muthig hin zum Ziele dringen; gib seliger Friede, wo Herrlichkeit wohnt, zum Wollen das Vollbringen. wo heiliges Leben wird ewig belohnt. Mel. Werde munter, mein.
Mel. Ach wie wichtig, ach wie 164. Wohl dem Menschen, der 163.
nicht wandelt in der
wie wichtig und wie Gottvergeßnen Rath! Wohl dem, richtig ist der Christen der nicht unrecht handelt, noch tritt Leben! Frei von Unruh und von auf der Sünder Pfad; der der Sorgen bleibt es heute so wie Spötter Freundschaft fleucht und morgen, denn es ist in Gott aus ihrer Mitte weicht, der von geborgen. Herzen liebt und ehret, was uns 2. wie wichtig, wenn auch Gott vom Himmel lehret. flüchtig, sind der Christen Tage! 2. Wohl dem, der mit Lust und Wer sich durch die Zeit gerungen, Freude das Gesetz des Höchsten und zum Ew'gen aufgeschwungen, treibt; dem ist jeder Tag gelungen.
welcher, wie auf süßer Weide, stets in Gottes Worte 3. Unvergänglich, überschwänglich bleibt. Er ist einem Baume gleich, ist der Christen Freude! Freude, der an edlen Früchten reich, dessen die in Gott gegründet, die den 3weige sich verbreiten an des klaGeist mit ihm verbindet, Freude ren Baches Seiten. die fein Ende findet.
3. Also wird gedeihn und grü4. Nie erliegend, immer siegend nen, wer in Gottes Wort sich übt; ist der Christen Stärke! Weil Gott Luft und Sonne muß ihm dienen, selbst in ihnen streitet, sie zum bis er reife Früchte gibt. Werden Kämpfen recht bereitet, herrlich sie feine Blätter alt, ſeine Blätter alt, bleiben sie doch zum Siege leitet. wohlgestalt; Gott gibt Glück zu seinen Thaten, Alles muß ihm wohlgerathen.
5. Unverderblich, nimmer sterblich ist der Christen Ehre! Drückt die
Schmach der Welt sie nieder, Got- 4. Aber wen die Sünd erfreuet, tes Huld erhöht sie wieder: sie sind dessen Glück kann nicht bestehn; wie Christi Freund und Brüder. die Spreu vom Wind zerstreuet,
6. Ohne Wanken, sonder Schranz wird er plözlich untergehn. Kommt ten ist der Christen Wissen! Weil der Herr und hält Gericht, ihr Wissen und ihr Denken sie allein rinnt der Sünder nicht, auf Christum lenken, um in sich zu versenken.
so entund es in sein
Gott werden nur die Frommen
7. O wie g'nügend, nimmer trü- Reich dort aufgenommen.
gend sind der Christen Schätze!
Vom Tode.
Was die wahren Christen haben, sind die unsichtbaren Gaben, wor= nach feine Diebe graben.
Mel. Zion flagt mit.
8. O wie wichtig und wie richtig 165. Ach Herr! lehre mich der Christen Herrschen! Hier
bedenken, daß ich
ist
ist Demuth ihre Krone, dort erlan- endlich gen sie zum Lohne ew'ge Herrschaft meinen mit dem Sohne.
sterben muß; oft laß Sinn sich lenken auf des
Lebens ernsten Schluß. Stell
9. Mach mich tüchtig, daß ihn meinen Augen für und er=


