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Fürstlich Ysenburgisches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung : [nebst] Anhang zum christlichen Gesangbuche
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Vom Tode.

Heil und Leben sei in Noth, und len aus des rechten Glaubens­auch im Sterben. Trost. Erbarm dich unser.

3. Den hast du allen vorgestellt mit großen Gnaden, zu seinem Reich die ganze Welt eingeladen durch dein theuer beilsam Wort, das überall erschollen.

Mel. Ich dank' dir, lieber.

4. Er ist das Heil und sel'ge Licht den Völkern allen, das einst, die es noch sehen nicht, in ihm 175. So hab' ich obgesieget, mein Lauf ist nun wallen; er gibt Heil der ganzen vollbracht; nur meine Hülle lieget Welt, ihm sei Preis, Dank und und schläft in Todesnacht. Des Ehre.

Baters treue Liebe sieht sehnend in mein Grab; die Mutter wendet trübe die nassen Augen ab.

In eigner Melodie.

174. Mitten in dem Leben 2. Jhr neßzet eure Wangen, ihr sind wir vom Tod Eltern, über mich. euch hat das umfangen; wer ist, der uns Hülfe Leid umfangen, daß euch das Herz schafft, daß wir Gnad' erlangen? fast bricht. tröstet euch, ihr Lie­Das bist du, Herr, alleine. Uns ben, thut nicht so ängstiglich! Was reuet unsre Missethat, die den Zorn wollt ihr euch betrüben? Stehts verdienet hat. Heiliger Herr und doch gar wohl um mich.

Gott! Heiliger starfer Gott! Hei 3. Dent, Vater, wie viel Sor liger barmherziger Heiland! du gen, wie manche bange Nacht, wie ewiger Gott! Laß uns nicht ver- manchen düstern Morgen ein liebes sinten in der bittern Todesnoth. Kind oft macht. Was ihm fann Erbarm dich unser! widerfahren, das fürchtet, der es 2. Mitten in dem Tode wird liebt; den Kummer kannst du spa­das Gericht uns dräuen; wer will ren, drum sei nicht so betrübt.

Verstorbene Kinder an ihre Eltern.

aus solcher Noth gnadenvoll 4. Ach, Mutter, laß die Zähren befreien? Das thust du Herr, al- und stell dein Klagen ein, muß leine. Dich jammert unsre Sünd nicht des Herrn Begehren an uns und Leid, du thust uns Barmher- erfüllet sein? Das, was du jetzt zigteit. Heiliger Herr und Gott! beweinest, was dir so wehe thut, Heiliger starker Gott! Heiliger ist besser, als du meinest; denn barmherziger Heiland! Du ewiger Gott macht Alles gut. Gott! Laß uns nicht verzagen, 5. Wohl ist nun eurem Kinde, wenn wir vor Gerichte stehn. Er- das jetzt dem Schiffe gleicht, das barm dich unser! schnell bei günst'gem Winde den 3. Mitten in dem Weltgericht Hafen hat erreicht; dem Pilger, der wo die Schuld uns schrecket, ach, die Mühe des Weges nicht geſpürt, zu wem fliehn wir dann hin, der weil ihn ein Richtsteig frühe dem uns gnädig decket? Zu dir, Herr Ziel hat zugeführt. Christ alleine. Vergossen ist dein 6. Dahin sind Angst und theures Blut dieser sünd'gen Welt Schmerzen auf immer, immer zu gut. Heiliger Herr und Gott! hin, ich freue mich von Herzen Heiliger starker Gott! Heiliger daß ich erlöset bin; ich leb' in barmherziger Heiland! Du ewiger tausend Freuden in meines Got­Gott! Laß uns nimmer faltes Hand, mich trifft hinfort