Gott und seine Eigenschaften.
daß ich dein heilig Auge scheu, seinem Geist, strömt durch die und dir zu dienen eifrig sei.
Gebilde seiner Kraft und Milde.
7. Laß überall gewissenhaft nach deinem Wort mich handeln, und stärke mich dann auch mit Kraft, getrost vor dir zu wandeln. Daß du, o Gott, stets um mich ſeist, das tröst' und bessre meinen Geist.
Mel. Mache dich, mein Geist, bereit zc.
13. Such', o Seele, Gott den Herrn! Such', und du wirst finden. Er ist keinem von uns fern, kann uns nie verschwinden. Forsche nur! Seine Spur können reine Seelen, suchend, nicht verfehlen.
2. Such' am hohen Firmament! Gottes Klarheit leuchtet. Suche, wo die Sonne brennt, wo der Quell befeuchtet! Fern und nah ist er da als ein Gott der Stärke, groß in jedem
Werke.
3. In ihm leben, weben, sind, hoch und niedrig, Alle. Vaterliebe führt das Kind, wo es sei und walle. Gott bewacht Tag und Nacht, still und ungesehen, Tiefen gleich den Höhen.
4. Sieh ihn, wie er wunderbar seine Blumen kleidet, sorgend der Geschöpfe Schaar wie ein Hirte weidet, wo die Au' glänzt im Thau! Sieh auf reichen Fluren des Erhalters Spuren!
5. Fühl ihn in der Lebenskraft, die durch Alles dringet, tausend fache Wunder schafft, auch im Menschen ringet! Sie entfleußt
6. Horch' im innersten Gemüth! Du wirst ihn vernehmen, wenn das Herz für's Gute glüht, Sünden dich beschämen. Hör, er spricht: ,, Sünd'ge nicht! Bändige die Triebe! Bleib' in meiner Liebe!" galt
7. Hör' in der entweihten Brust ihn, den Richter, sprechen! Da verdammt er Sündenlust, will das Böse rächen. Angst und Schmerz füllt das Herz; in Gewissenswehe, da ist Richtersnähe.
8. Such', o Seele, seine Huld, fuche fie voll Reue! Er vergibt auch schwere Schuld, er voll Lieb' und Treue. Sorge nicht, er verspricht: wer da sucht, soll finden, und sein Leid wird schwinden.
9. Such' ihn froh in seinem Sohn mit der Gottesfülle! Baue Christo einen Thron in des Herzens Stille! Er gibt Ruh'; folge du bis zur Todespforte seinem Gottesworteo di dip and
Mel. Allein Gott in der Höh¹ 2c.
14. 3u Gott, o Seele, schwing dich auf, und fühl's mit hoher Wonne: er, der voll Huld der Welten Lauf, den Lauf der milden Sonne, er, der die ganze Schöpfung lenkt, und überall uns Freude schenkt, er iſt allgegenwärtig! im schol
2. Wenn sich in stiller Einsamkeit der Geist zu ihm erhebet, und voll der hohen Seligkeit in heilger Wonne schwebet, dann sieht


