Gott und seine Eigenschaften.
2. Wo meine Füße gehn, wo| wandle hier! Reiß mich vom ich mich niederlege, so bist du Bösen los, und leite mich zu dir! stets bei mir, und siehest meine Wege. Es kommt auch nie ein Wort, o Herr, aus meinem Mund, das dir verborgen bleibt; denn dir ist Alles fund.
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3. Wohin soll ich, o Herr, vor deinem Geiste fliehen? Und wo kann deinem Aug' ich jemals mich entziehen? Führ ich gen Himmel auf, bist du, o Höchster, da; und ſelbst am tiefsten Ort bist du mir immer nah.nd Bill Home 4. Wenn ich die Flügel nähm' 4. Wenn ich die Flügel nähm der lichten Morgenröthe, und wiche an das Meer, und wo es wüst und öde, so holte doch dein Arm daſelbst mich wieder ein, und immer würd ich noch in deiner Aufsicht sein. som
5. Droht auch die Todesnacht mit Kummer und mit Schrecken, droht sie, mit Finsterniß uns Alle zu bedecken, so fürchtet sich davor des Frommen Seele nicht; du umgibst ihn noch mit deinem Freudenlicht.
6. Bei dir ist Finsterniß nicht Finsterniß zu nennen; dein Aug' wird Alles stets im hellsten Licht erkennen; vor dir, dem ew'gen Licht, gibt's keine düstre Nacht; und das Verborgne wird von dir an's Licht gebracht.
Mel. Mir nach! spricht Christus 2c.
12. Nie bist du, Höchster, von uns fern, du wirkst an allen Enden. Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, bin ich in deinen Händen. Durch dich nur leb' und athme ich, und deine Rechte schüßzet mich.
2. Was ich gedenke, weißest du, du prüfest meine Seele. Du siehst es, wenn ich Gutes thu'; du siehst es, wenn ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug' entfliehn, und nichts mich deiner Hand entziehn.og tom doda
3. Wenn ich in stiller Einsamleit mein Herz an dich ergebe, und fern von Welt und Eitelkeit du gnädig auf mein Flehn, und den Geist zu dir erhebe, so merkst läßt mich Trost und Freude ſehn.
Herzens Nath verkehrte Wege 4. Du merkst es, wenn des wählet; und bleibt auch eine böse That vor Menschen hier verhehlet, so weißt du sie, und züchtigst mich zu meiner Bessrung väterlich.
5. Du hörest meinen Seufzern zu, daß Hülfe mir erscheine. Voll Mitleid, Bater, zählest du die Thränen, die ich weine. Du siehst und wägest meinen Schmerz, und ſtärkst mit deinem Trost mein 7. Erforsche mich, mein Gott, Herz. stige Parlindry 990 gib Weisheit meinem Herzen. 6. O drück', Allgegenwärtiger, Laß deine Gnade mich, o Höch- dies tief in meine Seele, daß, ster, nie verscherzen! Ach, siehe, wo ich bin, nur dich, o Herr, wie ich's mein', und wie ich mein Herz zur Zuflucht wähle,


