beste Freund und Rather: Anfang, Ausgang Aller Sachen, Die zu machen wir gedenken, Wird er wohl und weislich lenken.
7. 3war bleibts nicht aus, es kommt ja wohl Ein Stündlein, da man leidensvoll Die Thränen läffet fließen. Je dennoch, wer sich in Geduld Ergiebt, deß Leid wird Gottes Huld In großen Freuden schließen. Site, Schwite Nur ein wenig: Unser König wird behende Machen, daß die Angst sich wende.
8. Wohl her, mein König! nah herzu! Gieb Rath in Kreuz, in Nöthen Ruh, In Nengsten Trost und Freude! Deß sollst du haben Ruhm und Preis, Wir wollen fingen bester Weis Und danken alle beide, Vis wir Bei dir, Deinen Willen zu erfüllen deinen Namen Ewig loben werden. Amen! P. Gerhard.
85. selig Haus, wo man dich aufgenommen, Du wahrer Seelenfreund, Herr Jesu Christ, Wo unter allen Gästen, die da kommen, Du der gefeiertste und liebste bist; Wo aller Herzen dir entgegen schlagen, Und aller Augen freudig auf dich sehn, Wo aller Lippen dein Gebot erfragen, Und alle deines Winks gewärtig stehn!
2. O selig Haus, wo Mann und Weib in einer, In deiner Liebe eines Geistes sind; Wo beide eines Heils gewürdigt, keiner Im Glaubensgrunde anders ist gefinnt; Wo beide unzertrennbar an dir hangen In Lieb und Leid, Gemach und Ungemach, Und nur bei dir zu bleiben stets verlangen, An jedem guten, wie am bösen Tag!
3. Oselig Haus, wo man die lieben Kleinen Mit Händen des Gebets ans Herz dir legt, Du Freund der Kinder,
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der sie als die Seinen Mit mehr, als Mutterliebe hegt und pflegt; Wo fie zu deinen Füßen gern sich sammeln, Und horchen deiner süßen Rede zu, Und lernen früh dein Lob mit Freuden stammeln, Sich deiner freun, du lieber Heiland, du.
4. Oselig Haus, wo Knecht und Magd dich kennen, Und wissend, wessen Augen auf sie sehn, Bei allem Werk von einem Eifer brennen, Daß es nach deinem Willen mag geschehn; Als deine Diener, deine Hausgenossen, In Demuth willig und in Liebe frei Das Ihre schaffen, froh und unverdrossen In kleinen Dingen zeigen große Treu.
5. Oselig Haus, wo du die Freude theilest, Wo man bei keiner Freude dein vergißt: O selig Haus, wo du die Wunden heilest, Und aller Arzt und aller Tröster bist, Bis jeder einst sein Tagewerk vollendet, Und bis sie endlich alle ziehen aus, Dahin, woher der Vater dich gesendet: Ins große, freie, schöne Vaterhaus.
Spitta.
Hausrichte.
Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns 2c.
86.
Jesum Christ, Daß dieses Haus gerichtet ist. Gott Lob und Dank, mit Vatertren Stand er uns bei der Arbeit bei.
2. Wir können nichts durch unsre Macht; Gott schützet uns bei Tag und Nacht. Er ists, der uns durch seine. Güt Auch jetzt bei diesem Bau behüt't.
3. Drum Preis und Ehre Gott allein! Ihm wollen wir das Haus nun weihn. Er breite seine Hände aus Und segne uns und dieses Haus.
Görcke.
( Folgt Zimmermannsspruch und darnach:)


