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Missions- und Festgesänge auch Haus- und Kirchenlieder nebst Liturgie und Psalmodien / Zusammengestellt von L. W. Fricke
Entstehung
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2. Ja, Erstgeborner, emger Fürst der Könige auf Erden, Von allen Heiden sollst und wirst Du angebetet werden. Das glauben und drum hoffen wir, Die du zum Werke rufft, von dir Auch unsrer Saat Gedeihen.

3. Schon sproßt manch Sämlein zart und still, Verspricht einst vollen Waizen. Wir danken, und solch Danken will Alsdann zum Bitten reizen; Klein ist dein Garten noch zur Zeit, Die Wildniß ringsum öd' und und weit; O Heiland, hilf uns weiter!

4. Gieb uns durch deines Geistes Kraft, Herr Jesu, heiße Liebe, Die Eintracht, Muth und Eifer schafft, Daß sich ein Jeder übe, Für sich und andre stets zugleich Nach dem verheißnen Gottesreich Vor allem Ding zu trachten.

5. Was wird's doch einst für Freude sein, Wenn deine Schnitter ernten, Und alle dann sich ewig freun, Die deiner harren lernten! Wir harren dein, o siege du In deinen Gliedern, bis die Ruh Für Gottes Volk er­scheinet! R. Sti t.

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verheißen war, Die bringen nun ent­sündigt Dir Preis und Ehre dar.

4. Du hast den ärmsten Sclaven, Wo heiß die Sonne glüht, Wie deinen andern Schafen, 3u Liebe dich be­müht; Und selbst den öden Norden, Den ewiges Eis bedrückt, zu deines Himmels Pforten Erbarmend hin­gerückt.

5. Drum kann nicht Ruhe werden, Bis deine Liebe siegt, Bis dieser Kreis der Erden Zu deinen Füßen liegt; Bis du im neuen Leben Die ausgeföhnte Welt Dem, der sie dir gegeben, Vor's Angesicht gestellt.

6. Und siehe, tausend Fürsten Mit Völkern ohne Licht, Stehn in der Nacht und dürften Nach deinem An­gesicht. Auch sie hast du gegraben In deinen Priesterschild, Am Brunn­quell sie zu laben, Der dir vom Herzen quillt.

7. So sprich dein göttlich: Werde! Laß deinen Odem wehn, Daß auf der finstern Erde Die Todten auferstehn; Daß, wo man Gözen fröhnet, Und vor den Teufeln knict, Ein willig Volk versöhnet Zu deinem Tempel zieht.

8. Wir rufen, du willst hören; Wir fassen, was du sprichst; Dein Wort muß sich bewähren, Womit du Fesseln brichst; Wie viele sind zerbrochen, Wie viele sinds noch nicht! O du, der's uns versprochen, Werd' aller Heiden Licht. A. Knapp.

Mel. Valet will ich dir geben.

41. Der du zum Heil erschienen

Der allerärmsten Welt, Und von den Cherubinen Zu Sündern dich gesellt, Den sie mit frechem Stolze Verhöhnt für seine Huld, Als du am dürren Holze Versöhntest ihre Schuld!

2. Damit wir Kinder würden, Gingst du vom Vater aus, Nahmst auf dich unsre Und uns

Mel. Christus, der ist mein Leben. ch mit deiner Gnade,

paus. Von Westen und von Güden, 42. Flvei uns HErr 36ju Chrift,

JEſu

Daß uns hinfort nicht schade Des bösen Feindes List!

2. Ach, bleib mit deinem Worte Bei uns, Erlöser werth, Daß uns beid', hier und dorte, Sei Güt' und

Von Morgen ohne Zahl Sind Gäste nun beschieden zu deinem Abendmahl.

3. Im schönen Hochzeitskleide, Von allen Flecken rein, Führst du zu deiner Freude Die Völkerschaaren ein; Und welchen nichts verkündigt, Kein Heil| Heil bescheert!