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2. Ich bin das Licht: ich leucht euch für Mit heilgem Tugendleben; Wer zu mir kommt und folget mir Darf nicht im Finstern schweben. Ich bin der Weg, ich weise wohl, Wie man wahrhaftig wandeln soll.
3. Fällt's euch zu schwer, ich geh voran, Ich steh euch an der Seite; Ich kämpfe selbst, ich brech die Bahn, Bin alles in dem Streite. Ein böser Knecht, der still darf stehn, Wenn er den Feldherrn sieht angehn.
4. So laßt uns denn dem lieben Herrn Mit Leib und Seel' nachgehen Und wohlgemuth, getrost und gern In allen Leiden stehen. Wer nicht
gekämpft, trägt auch die Kron Des ewgen Lebens nicht davon.
37.
Joh. Angelus( Scheffler). Mel. Wie groß ist des Allmächtgen Güte. daß doch bald dein Feuer brennte, Du unaussprechlich Liebender, Und bald die ganze Welt erkennte, Daß du bist König, Gott und Herr. 3war brennt es schon mit heller Flamme, Jetzt hier und dort, in Ost und West, Dir dem am Kreuz erwürgten Lamme, Ein herrlich Pfingst- und Freudenfest.
2. Veleb, erleucht, erwärm, entflamme Je mehr und mehr die ganze weite Welt, Und zeig dich jedem Völkerstamme Als Heiland, Friedefürst und Held. Dann tönen dir von Millionen Der Liebe Jubelharmonien, Und alle, die auf Erden wohnen, Knien vor dem Thron des Lammes hin.
J. L. Fricker.
2. Seht, er kommt, bringt allem Volke Gnade, Segen, Ueberfluß. Mit ihm fließen aus der Wolke Ström' herab zum Heilsgenuß. Selbst das Land der Sklaverei Macht der Sohn in Wahrheit frei.
3. Also sehn sein Reich wir kommen Immer näher jeden Tag; Amen! rufen alle Frommen, komm, o komm, du Freudentag, Daß das menschliche Geschlecht Wall' in Gottes Licht und Recht. K. U. Döring.
Mel. Jesus meine Zuversicht.
39.
ich, ein weites Todtenfeld
Voller dürrer beine! Ach, kein Sonnenstrahl erhellt Diese Nacht mit frohem Scheine! Hüter, ist die Nacht bald hin? Wird dein Morgen bald erglühn?
2. Ach, die große Heidenwelt Iſt noch finster und verdunkelt; Hier und da nur, schwach erhellt, Lichtesschimmer einzeln funkelt. Millionen sind noch fern Von dem Reiche meines Herrn!
3. O, wann bricht der Frühling an Nach den langen Wintertagen? Herr, du bist es, der da kann zu den Todtenbeinen sagen: Rauschet, reget, füget euch; Seid ein Leib für Gottes Reich!
4. Herr so sprich dein Lebenswort Uleber alle Todtenbeine! Odem Gottes, wehe fort, Daß sich alles neu vereine! Mache alles wieder neu, Alles Alte geh vorbei! Christ. Fr. 3 eller.
Mel. Allein Gott in der Höh sei Chr.
Mel. Gott des Himmels und der Erden.
38. ingt dem Herrn in allen 40. ir find vereint, Herr Jefu
Landen, Singt, ihr fernsten Völker, singt, Jesus ist mit Hilf zu Handen, Mächtger seine Stimm erflingt. Er macht Bahn und offne Thür; Was da lebt, dank ihm dafür!
Christ, In deinem heilgen Namen, Der Menschensohn allein du bist, Der fäet guten Samen; Der Acker ist die ganze Welt; O pflanze selbst im wüsten Feld Dir deines Reiches Kinder.


