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Missions- und Festgesänge auch Haus- und Kirchenlieder nebst Liturgie und Psalmodien / Zusammengestellt von L. W. Fricke
Entstehung
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12. Wohlauf, mein Herze, sing und spring Und habe guten Muth, Dein Gott, der Ursprung aller Ding Ist selbst und bleibt dein Gut.

13. Er hat noch niemals was ver­sehn In seinem Regiment, Nein, was er thut und läßt geschehn, Das nimmt ein gutes End.

14. Ei nun, so laß ihn ferner thun Und red ihm nicht darein, So wirst du hier in Frieden ruhn Und ewig fröhlich sein.

P. Gerhard.

Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme.

33. Küstet euch, ihr Chriſtenleute,

Die Feinde

zur Beute; Ja, Satan selbst hat eu'r begehrt. Wappnet euch mit Gottes

Und an jedem Orte, Damit ihr bleibet unversehrt. Ist euch der Feind zu schnell, Hier ist Immanuel. Hosianna! Der Starke fällt Durch diesen Held Und wir be­halten mit das Feld.

2. Jesu, stärke deine Kinder, Und mache die zum Ueberwinder, Die du erkauft mit deinem Blut. Schaff in uns ein neues Leben, Daß wir uns stets zu dir erheben, Wenn uns ent­fallen will der Muth. Geuß aus auf uns den Geist, Dadurch die Liebe fleußt In die Herzen; So halten wir Getreu an dir Im Tod und Leben für und für. W. Erasm. Arends.

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die freue sich Und sing mit großem Schalle, Daß du auf Erden Richter bist Und läßt die Sünd nicht walten. Dein Wort die Hut und Weide ist Die alles Volk erhalte In rechter Bahn zu wallen.

3. Es danke Gott und lobe dich Das Volk in guten Thaten Das Land bring Frucht und bessre sich, Dein Wort laß wohl gerathen. Uns segne Vater und der Sohn, Uns segne Gott der heilige Geist, Dem alle Welt die Ehre thu. Vor ihm euch fürchtet aller­meist Und sprecht von Herzen: Amen! Luther.

Mel. Kommt her zu mir, spricht.

35. erzage nicht, du Häuflein

klein, Obschon die Feinde willens sein Dich gänzlich zu verstören Und suchen deinen Untergang, Davon dir wird ganz angst und bang: Es wird nicht lange währen.

2. Tröste dich deß, daß deine Sach Ist Gottes. Dem befiehl die Rach Und laß es ihn nur walten. Er wird durch einen Gideon, Den er wohl kennt, dir helfen schon, Dich und sein Wort erhalten.

3. So wahr Gott Gott ist und sein Wort, Muß Teufel, Welt und Höllenpfort Und was dem thut an­hangen, Endlich werden zu Hohn und Spott; Gott ist mit uns und wir mit Gott: Den Sieg woll'n wir erlangen. Gustav Adolfs Feldlied.

s wolle Gott uns gnädig sein Und seinen Segen geben; Sein Antlit uns mit hellem

34.

Eigene Melodie, oder: Mach's mit mir Gott.

Schein Erleucht' zum ew'gen Leben: 36. ir nach! spricht Christus,

unser Held; nach,

wir erkennen Und was ihn liebt auf Erden Und Jesu Christi Heil und Stärk Bekannt den Heiden werden Und sie zu Gott bekehre.

ihr Christen alle! Verleugnet euch, verlaßt die Welt, Folgt meinem Ruf und Schalle; Nehmt euer Kreuz und Ungemach Auf euch, folgt meinem Wandel nach.

2. So danken Gott und loben dich Die Heiden überalle; Und alle Welt