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in aller Noth, Wird er dich beschirmen, Der treue Gott:,:
2. Harre, meine Seele, harre des Herrn; Alles ihm befehle, hilft er doch so gern! Wenn alles bricht: Gott verläßt uns nicht: Größer als der Helfer Ist die Noth ja nicht:: Ewige Treue, Retter in Noth, Rett auch unsre Seele, Du treuer Gott.:,:
Mel. Mein Gott, ich bin jetzt erschienen.
30. 1erde Licht, du Stadt der
Heiden, Und du, Salem, werde Licht! Schaue, welch ein Glanz mit Freuden Ueber deinem Haupt anbricht; Gott hat derer nicht vergessen, Die im Finstern sind gesessen.
2. Dunkelheit, die mußte weichen, Als dies Licht kam in die Welt, Dem kein anders ist zu gleichen, Welches alle Ding erhält. Die nach diesem Glanze sehen, Dürfen nicht im Finstern gehen.
3. Dieses Licht läßt uns nicht wanken In der rechten Glaubensbahn. Ewig, Herr, will ich dir danken, Daß du hast so wohl gethan Und uns diesen Schatz geschenket, Der zu deinem Reich uns lentet.
4. Gieb, Herr Jesu, Kraft und Stärke, Daß wir dir zu jeder Zeit Dienen und durch Glaubenswerke Folgen in Gerechtigkeit, Und hernach im Freudenleben Heller als die Sterne schweben. Joh. Rist.
31. Die
ie wir uns allhier beisammen finden Schlagen unsre Hände ein, Uns auf deine Marter zu verbinden, Dir auf ewig treu zu sein. Und zum Zeichen, daß dies Lobgetöne Deinem Herzen angenehm und schöne, Sage: Amen! Und zugleich: Friede, Friede sei mit euch!
Zinzendorf.
Mel. Lobt Gott ihr Christen.
32. T finge dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust! Ich sing und mache fröhlich kund, Was mir von dir bewußt.
2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad Und ewge Quelle seist, Daraus uns allen früh und spat Viel Heil und Gutes fleußt.
3. Was sind wir doch, was haben wir Auf dieser armen Erd, Das uns, o Vater, nicht von dir Allein gegeben wird.
4. Wer hat das schöne Himmelszelt Hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld Mit Thau und Regen nett?
5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Oel und Most Zu seinen Zeiten find't?
6. Ach, Herr mein Gott, das kommt von dir, Und du mußt alles thun, Du hältst die Wach an unsrer Thür Und läßt uns sicher ruhn.
7. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, Bleibst immer fromm und treu, Und stehst uns, wenn wir in Gefahr Gerathen, herzlich bei.
8. Du strafft uns Sünder mit Geduld Und schlägst nicht allzusehr. Ja, endlich nimmst du unsre Schuld Und wirfst sie in das Meer.
9. Wenn unser Herze seufzt und schreit, Wirst du gar leicht erweicht, Und giebst uns, was uns hoch erfreut, Und dir zu Ehren reicht.
10. Du zählst, wie oft ein Christe wein, Und was sein Kummer sei; Kein Zähr- und Thränlein ist so klein, Du hebst und legst es bei.
11. Du füllst des Lebens Mangel aus Mit dem, was ewig steht, Und führst uns in des Himmels Haus, Wenn uns die Erd entgeht.


