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Missions- und Festgesänge auch Haus- und Kirchenlieder nebst Liturgie und Psalmodien / Zusammengestellt von L. W. Fricke
Entstehung
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3. Ach, bleib mit deinem Glanze Bei uns, du werthes Licht; Dein' Wahrheit uns umschanze, Damit wir 46.

irren nicht!

4. Ach, bleib mit deinem Segen Bei uns, du reicher HErr; Dein' Gnad' und all's Vermögen In uns reichlich vermehr!

5. Ach, bleib mit deinem Schutze Bei uns, du reicher Held, Daß uns der Feind nicht truke, Noch fäll' die böse Welt!

6. Ach, bleib mit deiner Treue Bei uns, mein HErr und Gott! Beständig­feit verleihe, Hilf uns aus aller Noth! Jos. Stegmann.

Mel. Erhalt uns, HErr, bei deinem Wort.

43. ch, bleib bei uns, HErr JEsu Christ, Weil es

nun Abend worden ist; Dein göttlich Wort, das helle Licht, Laß ja bei uns verlöschen nicht.

2. In dieſer schwer betrübten Zeit Verleih' uns, HErr, Beständigkeit, Daß wir dein Wort und Sacrament Rein behalten bis an das End'.

N. Selnecker.

Mel. Liebster JEsu, wir sind hier.

44. njern Ausgang ſegne GOtt, Unsern Eingang gleicher­maßen, Segne unser täglich Brod, Segne unser Thun und Lassen, Segne uns mit selgem Sterben Und mach uns zu Himmelserben!

Hartm. Schenck.

45. ie Gnade unsers HErrn

JEsu Christi, und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des heil'gen Geistes sei mit uns allen, mit uns allen! Amen.

Marschlieder.

chönster HErr JEsu, Herrscher aller Enden, Gottes und Mariä Sohn, Dich will ich lieben, Dich will ich ehren, Du meines Herzens werthe Kron.

2. Schön sind die Wälder, Schöner sind die Felder In der schönen Frühlingszeit; JEsus ist schöner, JEsus ist reiner, Der unser traurig Herz erfreut.

3. Schön leucht't der Monden, Schöner leucht't die Sonne Und die Sternlein allzumal. JEsus leucht schöner, JEsus leucht't reiner, Als all die Engel im Himmelssaal.

4. Alle die Schönheit Himmels und der Erden Ist nur gegen ihn als Schein. Keiner auf Erden Lieber uns kann werden Als der schönste JEsus mein.

47. 10 findet die Seele die

D

der Ruh?

Wer deckt sie mit schützenden Fittigen zu? Ach bietet die Welt keine Frei­statt mir an, Wo Sünde nicht wohnen, nicht anfechten kann? Nein, nein, nein, nein hier ist sie nicht, Die Heimath der Seele ist droben im Licht.

2. Verlasse die Erde, die Heimath zu sehn, Die Heimath der Seele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde gebaut, Ist dieses die Heimath der Seele der Braut? Ja, ja, ja, ja, dieses allein Kann Ruh­platz und Heimath der Seele nur sein.

3. Wie selig die Ruhe bei JEsu im Licht, Tod, Sünde und Schmerzen, die find't man da nicht. Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang, Be­willkommt die Seele mit süßem Ge­sang. Ruh, Ruh, Ruh, Ruh, himm­lische Ruh Im Schooße des Mittlers ich eile dir zu!