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Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen das ist: Aufmunterungen, Gebete u. Gesänge 1) Für Gesunde, 2) Für Betrübte, 3) Für Kranke, 4) Für Sterbende; wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen nebst Fest-Andachten [...] / von Johann Friedrich Stark, Ev. Prediger zu Frankfurt am Main
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bei anhaltender nasser Witterung.

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Gras wachse für das Vieh und die Saat zum Nußen der Menschen. Er­weiche unsere harten Herzen durch die uns erzeigte Güte und Treue, daß wir uns redlich bessern, und bis an unser Ende vor dir wandeln, wie es dir gefällig ist. Und endlich, nach bewiesener Treue, nimm uns in Gnaden in dein ewiges himmlisches Reich auf.

Heilig, heilig werde Gott! Dein Name stets ge­nannt! Denn der Himmel und die Erde Machen deinen Ruhm bekannt; Deine Güte, deine Macht, Weisheit, Majestät und Pracht hat doch nirgends ihres Gleichen, Gott! wer kann dein Lob erreichen. Amen.

Gefang.

Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele.

1. Soll der Himmel all'zeit weinen? Soll er stets be decket fteh'n? Soll uns keine Sonn' mehr scheinen? Sol man sie nicht wieder seh'n? Willst du denn, erzürnter Gott! Nicht ansehen uns're Noth? Siehe durch des Regens Triefen, Schwellen auf fast alle Tiefen.

2. Ach der Himmel will uns lehren, Wie wir gar ver­stocket sind, Daß man sich nicht will bekehren, Daß bei uns fein Statt mehr find't, Wenn man rufet: thut doch Buß! Geht und fallet Gott zu Fuß! D'rum will uns die Fluth ersäufen, Wenn wir uns're Sünden häufen.

3. Ach es will der Himmel weinen, Weil Niemand die Sünd' beweint, Wer ist doch von Groß und Kleinen, Der es jeßt mit Gott recht meint? Wo ist Buße, Frömmigkeit, Wahre Lebensheiligkeit? D'rum kann, ob wir heftig schreien, Reine Hülfe uns gedeihen.

4. Ach Gott! thu' dich doch erbarmen, Halte doch den Regen ein; Höre das Geschrei der Armen, Gieb uns war­Start's Hdb. 4r Thl.

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