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Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen das ist: Aufmunterungen, Gebete u. Gesänge 1) Für Gesunde, 2) Für Betrübte, 3) Für Kranke, 4) Für Sterbende; wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen nebst Fest-Andachten [...] / von Johann Friedrich Stark, Ev. Prediger zu Frankfurt am Main
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nach erlangtem Frieden.

allein erhältst Frieden nach gewisser Zusage. Laß Gerechtigkeit und Frieden sich immer füssen, und Gerechtigkeit vom Himmel schauen. Gieb uns deinen heiligen Geist, daß wir den edlen Frieden nicht zur Ueppigkeit, Völlerei und Sicherheit mißbrauchen, sondern vielmehr uns erbauen und in der Furcht des Herrn wandeln. Erquicke durch deinen Segen das verheerte Land. Laß uns am Ende unserer Tage im Frieden fahren und in die Häuser des Friedens gesammelt werden.

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Herr Gott! dich loben wir Für deine großen Gnaden, Daß du das ganze Land Von Kriegeslast entladen, Daß du uns blühen läßt Des güld'nen Friedens Zier; D'rum jauchze alles Volk: Herr Gott, dich loben wir! Amen.

Gefang.

Mel. Nun lob' mein Seel' den Herren.

1. Der Fried' ist nun geschlossen, Gott hat uns gnädig­lich erhört, Kein Blut wird mehr vergossen, Rein Land und Stadt wird mehr zerstört; Das Schwert ist eingestecket, Der Bogen losgemacht, Kein Feind ist, der uns schrecket, Da uns der Friede lacht; Darum soll heut' vor allen Nach dieser Krieges- Noth Ein Freuden- Lied erschallen Dem Herren Zebaoth.

2. D Friede, theure Gabe! Debles Kleinod! das du bist, Dadurch nun unsere Habe Von neuem unser worden ist, Da Gott dich uns gegeben, So giebt er uns zugleich