540 Der glaubige Christ lobt und dankt Gott
schaaren sind eins geworden; das Schwert muß auf deinen Befehl wieder in die Scheide fahren. Die Geflüchteten kommen wieder, und wir fönnen wieder ruhig und ohne Gefahr aus- und eingehen. Preise, Jerusalem, den Herrn; lobe, Zion, deinen Gott, denn er macht fest die Riegel deiner Thore, und segnet deine Kinder darinnen; er schafft deinen Gränzen Frieden. Welch ein herrliches Kleinod ist der Friede, dessen sich das ganze Land erfreut! Du erneuerst uns heute die gnädige Verheißung: Ihr sollt sicher in euren Landen wohnen; ich will Frieden geben eurem Land, daß ihr schlafet, und Niemand euch schrecke, und soll kein Schwert mehr durch euer Land gehen. Ach Herr! erhalte diesen Frieden beständig, erhebe über uns dein Antlitz, und gieb uns den Frieden als ein herrliches Stück deines göttlichen Segens, den du auf dein Volk gelegt hast. Laß unsern Frieden sein wie einen Wasserstrom, der nimmer abnimmt, sondern beständig bleibt und quillt, denn du


