nach erlangtem Frieden.
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wohner des Landes von des Feindes Furcht und Ges walt befreit sind. 2) Er dankt Gott, daß er bei diesem gefährlichen Kriege ihn und das Seinige beschützt hat. 3) Er erkennt, wie der edle Friede gleich der Sonne sei, die Alles aufgerichtet, wie ein Thau, der alles erquickt. 4) Er bittet Gott, er wolle den Frieden bleibend werden lassen, und wolle allen Friedens- Störern selbst wehren. 5) Er wendet die Friedenszeit nicht zur Ueppigkeit und zu Wollüsten an, sondern um in seinem Christenthum zuzunehmen, und seinem Gott ungestört und ungehindert zu dienen.
Gebet.
Herr, Herr, gnädig, barmherzig und von großer Güte! du hast aus gerechtem Gerichte bisher den Frieden von unſerm Lande hinweggenommen, weil wir der guten Tage und des Friedens mißbraucht haben. Du hast die Feinde uns zur Strafe gerufen; die mußten das Schwert ausziehen, würgen, das Land verheeren, und uns mit lauter Furcht und Schrecken erfüllen. Ob wir nun gleich verdient, daß dieser Krieg uns gar verderbt hätte, so hast du doch mitten im Zorn an Gnade gedacht, und den Königen Gedanken des Friedens gegeben, wofür wir dir herzlich und mit Freuden danken. Die Könige der Heer


