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Johann Friedrich Stark's, weil. evang. Predigers und Consistorialraths zu Frankfurt a.M., Tägliches Handbuch in guten und bösen Tagen : enthaltend Aufmunterungen, Gebete und Gesänge für Gesunde, Betrübte, Kranke und Sterbende ; ferner Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen, mehrere Festandachten, Buß-, Beicht-, Communion- und Wetter-Gebete, Trost- und Erquickungs-Gebete und Gesänge, wie auch Kriegs-, Theuerungs-, Pest- und Friedens-Gebete, nebst einem Gebetbüchlein für Schwangere, Gebärende, Wöchnerinnn und für Unfruchtbare
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Vorbereitung zum Kirchengange.

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Herrlichkeit in das neue Jerusalem eingehen werden, wo du selbst Sonne und Licht bist.

Ich will, so lang ich lebe hier, Den HErren preisen für und für; Viel Gutes hat er mir gethan, Viel mehr, als ich erzählen kann. Er hat geholfen überall, Und ganz besonders dieses Mal Hat er allein durch seine Hand Das Unglück von mir abgewandt.

Amen.

Gejang.

Mel.: Alle Menschen müssen sterben zc.

1. Gott hat mein Gebet erhöret, Also sprech' ich hocherfreut, Weil er das, was ich begehret, Gnädiglich verliehen heut', Nun erkennet mein Gemüthe Gottes große Guad' und Güte, Der betrübt, und doch zuletzt Uns in Freud' und Wonne setzt.

2. Gott hat mein Gebet erhöret; Meine Traurigkeit und Klag' Hat nunmehr doch aufgehöret, Nachdem dieser frohe Tag Alles Ungemach vernichtet, Mir ein Lachen zugerichtet, Der nach der betrübten Nacht Alles hat voll Freud' gemacht.

3. Gott hat mein Gebet erhöret; Denn als ich in Nöthen schrie, Hat er sich zu mir gekehret, Und gesprochen: ich bin hie; Ich bin hie; ich will dich retten, Und an deine Seite treten; Ich war, da du riefest mir, Gar nicht ferne mehr von dir.

4. Gott hat mein Gebet erhöret; Preiset mit mir Alle Gott, Der da gnädiglich gewähret Alles das, was uns ist Noth; Der da liebreich den ansiehet, Der im Glauben zu ihm fliehet, Und zu uns in Trübsal spricht: Seid getrost, ich laß euch nicht.

5. Gott hat mein Gebet erhöret, Traue ihm nur, wer du bist; Ich, ich bin es nun gelehret, Daß er unser Helfer ist; Gott kann schützen und auch decken, Und zu uns'rer Hilf' ausstrecken Seine starke Helfershand, Die mein Leiden hat gewandt.

6. Gott hat mein Gebet erhöret; Also sprech' ich, wo ich geh'; Meine Freud' wird stets vermehret, Wenn ich seine Hilf' anseh'; Darum lern auch Gott vertrauen, Und auf seine Hilfe bauen, So wirst du auch gleich wie ich Hilf' erlangen gnädiglich.

Die gottselige Mutter dankt Gott, wenn ihr Kind entwöhnt wird.

Aufmunterung.

Hat eine gottselige Mutter täglich für ihr Kind zu beten, so erneuert sie das Gebet, wenn nun das Kind entwöhnt werden soll. Denn ist das nicht eine große Gnade, daß Gott die Milch dem zarten Kinde hat gedeihen lassen; daß es nunmehr gewachsen, stark