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Für Kranke, Genesende, Sterbende.
geführt, So müßt' ich deine Liebe| Zur Herrlichkeit gingst du hinan, missen, Die jetzt mich doch so innig rührt.
Zu ihr mich zu erheben. O mache mich Ganz frei durch dich Von Fesseln dieser Erde, Daß ich dir treu Jm Leiden sei, Und einst dein Erbe werde.
6. Ich weihe, was ich von dir habe, Mein Herz dir ganz zum Opfer ein; Es wird, o Schöpfer, deine Gabe Ja teu'r in deinen Augen sein. Ich weiß nun, was es sei, zu leben, Da ich, was Sterben sei, erfuhr; Nun wird mir stets im Sinne schweben, Was ich dir in der Prüfung schwur.
5. Wenn auch die Liebe um mich bat, Ich muß doch endlich scheiden; Doch folget auf die Thränenfaat Die Ernte ew'ger Freuden. Was sich verband Durch deine Hand, Kann ewig nicht sich trennen; Du wirst uns einst, Wenn du erscheinst, Vereint bei Namen nennen.
6. Du willst, daß ewig bei dir fei'n, Die dir dein Gott gegeben, D'rum bleiben auch im Tode dein, Die dein sind in dem Leben. Welch große Schaar, Die treu dir war, Bringt Preis dir, ewig Ehre! Es naht dein Tag, Dann folg' ich nach In ihre Engelchöre.
7. Herr, wann kommt meine Letzte Nacht, Wann naht der ew'ge as ist mein weiß, du es
ist vollbracht! D'rum laſſe ich dich
sorgen. Ich halte mich Stets fest an dich, Bis ich zum Himmel gehe, Ich unverrückt und hoch entzückt Dich, o mein Heiland, sehe.
Wilh. Hülsemann,* 1781,+1865.
7. Es ist genug, daß ich vor Zei= ten Nach meines Fleisches Lüsten ging Und in dem Netz der Eitelfeiten Verstrickt mit Leib und Seele hing. Ich bin ja darum nur genesen, Daß ich die Seele retten kann, So fang' ich denn ein andres Wesen Mit deiner Gnade Beistand an.
3. 3. Spreng,* 1699,+1768.
Mel. So gehst du nun, mein Jesu.
673. Derr Jesu Christ,
In meinen bangen Stunden, Daß du für mich gestorben bist, Für mich haft überwunden. Welch hohes Heil Ward mir zu teil! Ich lag in tiefen Schmerzen, Da riefest du mir freundlich zu: Komm zu des Freundes Herzen.
2. Wie zieht die Liebe mich empor, Die dich herabgezogen! Du öffnest mir das Lebensthor, Mir glänzt der Friedensbogen. Nun irr' ich nicht, Mir strahlt dein Licht Auf dunklem Lebenspfade. Du rufft mir zu: Bei mir ist Ruh', Empfange Gottes Gnade!
3. Hab' ich auch manche bange Nacht, Warum sollt' ich verzagen? Du hast ja auch für mich gewacht, Für mich das Kreuz getragen. Du stehst mir bei, Bleibst immer treu, Ob Menschen von mir fliehen; Ich bleibe dein Und nie allein, Denn du willst mit mir ziehen.
4. Du wanttest nicht auf steiler Bahn, Du litteft gottergeben;
Eigene Melodie.
674. Kein
ein Stündlein geht dahin, Es liegt mir in dem Sinn, Ich bin auch immer wo ich bin, Daß mich der Ted Wird setzen in die letzte Not. Ach Gott, verläßt mich alles hier, So thu' das Beste du bei mir.
2. Hier ist kein Aufenthalt, Der Tod hat die Gewalt, Er nimmt und würget Jung und Alt. Er reißt uns fort Aus unserm Orden, Stand und Ort. Ach Gott, erläßt mich alles hier, So thu' das Beste du bei mir.
3. Kein Rat, tein' Arzenei, Kein Rufen noch Geschrei, Kein Bruder kann mich machen frei.


