Sonntagslieder.
du dich haft geoffenbart, Und bald in deiner Gegenwart, Jm Vorhof, nah' am Thron zu stehen! Dort jauchzet Fleisch und Geist in mir, Gott des Lebens, auf zu dir. 2. Die Schwalb', der Sperling find't ein Haus, Sie briten ihre Jungen aus; Du gibst Befriedigung und Leben. Herr Zebaoth, du wirst auch mir, Mein Herr, mein Gott, ich traue dir, Bei deinem Altar Freude geben. D selig, wer dort allezeit In deinem Lobe sich erfreut!
3. Wohl, wohl dem Mann, der in der Welt Dich, Herr, für seine Stärke hält, Von Herzen deinen Weg erwählet. Geht hier sein Pfad durchs Thränenthal: Er findet auch in Not und Qual, Daß Trost und Kraft ihm nimmer fehlet. Von dir herab fließt mild und hell Auf ihn der reiche Segensquell.
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5. Du, unser Schild, Gott, schau' uns an, Schau' uns in dem Gefalbten an. Ein Tag in deinem Haus ist besser, Denn tausend ohn' dich nah' zu seh'n. Ja, auf der Schwelle nur zu stehn An meines Gottes Haus ist größer, Als lang' in stolzer Ruh' der Welt Zu wohnen in der Bösen Zelt.
6. Denn Gott der Herr ist Sonn' und Schild, Er deckt uns, er ist gut und mild, Er wird uns Gnad' und Ehre geben. Nichts mangelt dem, der in der Not Auf Gott vertraut; er hilft im Tod, Er selber ist der Frommen leben. Heil dem, der stets in dieser Welt, Herr Zebaoth, an dich sich hält. Matthias Jorissen.
Eigene Melodie.
15.
Dies ist der Tag zum Segen eingeweihet, Ihn feiert gern, wer deiner, Gott, sich freuet. O laß auch mich mit Freuden vor dich treten, Dich anzubeten.
2. Dich rühmt der Lobgesang der Himmelsheere; Auch unser Tempel schallt von deiner Ehre, Auch unser Dank und unsers Geistes Flehen Soll dich erhöhen.
3. Wie freu' ich mich, die Stätte zu begrüßen, Wo Dürstenden des Lebens Bäche fließen, Und wo dein Heil von der Erlösten Zungen Froh wird besungen!
4. Vergebens lockt die Welt zu ihren Freuden, Mein Geist soll sich auf Gottes Auen weiden; Sein heil'ges Wort, das seine Boten lehren, Das will ich hören.
5. Mit Andacht will ich, Höchster, vor dich treten. Ich weiß, du liebst, die findlich zu dir beten; 4. Wir wallen in der Pilger- Der Thoren Glück, die sich der schaft und gehen fort von Kraft| Sünde freuen, Wirst du zerstreuen. zu Kraft, Vor Gott in Zion zu erscheinen. Hör' mein Gebet, Herr Zebaoth, Vernimm's, bernimm's, o Jakob's Gott, Erquicke mich auch mit den Deinen, Bis wir vor deinem Throne stehn Und dort anbetend dich erhöh'n.
6. laß auch heute deinen Geist mich lehren, Vom Weg, der dir mißfällt, mich abzukehren. Regiere mich, daß meine ganze Seele Zum Trost dich wähle.
7. Dein Tag fei mir ein Denkmal deiner Güte, Er bring' mir Heil und lente mein Gemüte Auf jenen Trost, den uns dein Sohn erworben, Da er gestorben.
8. Dich bet' ich an, du Todesüberwinder, Der du an diesem Tag zum Heil der Sünder, Die fern von Gott im Todesschatten saßen, Dein Grab verlassen.
9. Dein Sieg'stag ist ein Tag des Heils der Erde; Gib, daß er mir zum wahren Sabbath werde. Lob sei, Erlöser, deinem großen Namen Auf ewig, Amen Christoph Chr. Sturm,* 1740, † 1786.
Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. eige dich uns ohne Hülle,
16. uns den Fülle, Daß, o Herr, an deinem
Gna


