Druckschrift 
Kleine Sammlung geistlicher Lieder
Einzelbild herunterladen

XIX

fender Stellen zu begreifen, von Anfang bis zu Ende ausschließlich nach dem griechischen Urtert übersetzt. Sollte es aber jemand der Mühe wert achten, uns persönlich oder öffentlich auf Fehler irgend welcher Art aufmerksam zu machen, so werden wir solche Hinweise dankbar benutzen, um dem deutschen Volke das teure Wort Gottes immer reiner und vollkommner in die Hand zu geben.

Vorwort zur zweiten Auflage.

Wir können die zweite Auflage dieser Uebersetzung des Neuen Testaments nicht veröffentlichen, ohne den Herrn zu preisen, daß Er der ersten das Siegel Seiner Genehmigung aufgedrückt hat. Wir haben gute Hoffnung, daß dieses Werk die Frucht Seines Willens und Seiner Gnade ist, und daß es vielen gläubigen Seelen nütz­lich und willkommen gewesen ist. Zu dem Vorwort der ersten Auflage haben wir nur weniges hinzuzufügen, da alles Wesentliche bei dieser zweiten Auflage unverändert geblieben ist. Doch haben wir sie sorgfältig bearbeitet, die Uebersetzung genau untersucht und den Stil an verschiedenen Stellen verbessert, aber dabei stets an unserm Vorsatz festgehalten, das Wort Gottes so genau wie mög­lich in einer Sprache, in der es nicht geschrieben ist, wiederzugeben. Die wesentlichste Veränderung, die wir haben eintreten lassen, be­steht in der Auflösung einer Menge von Participien, da der zu häufige Gebrauch derselben in der deutschen Sprache nicht gewöhn­lich ist. So kommt in dem griechischen Neuen Testament z. B. unzählige Male das Wort sagend" vor, das wir an den meiſten Stellen in: ,, und sagte," oder: ,, indem er sagte" u. s. w. aufge­löst haben. Dasselbe haben wir bei vielen andern Participien gethan, insofern der Sinn dadurch nicht verloren ging, indem wir stets unsern Zweck vor Augen hielten, die Bedeutung der Wörter ganz genau wiederzugeben. In einigen Stellen, wo die Genauig­keit und die Kraft der Darstellung durch diese Veränderung ge­fährdet schien, haben wir die griechische Form des Satzes buch­stäblich als Note bemerkt. Auch giebt es Sätze, wo man den