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sache bezeichnen wir die außerordentliche Unregelmäßigkeit in der grammatischen Bildung der Offenbarung, die größtenteils durch die Natur des Buches hervorgerufen ist, indem der durch göttliche Eingebung geleitete Schriftsteller, beschäftigt mit dem Gegenstand, der im Gesicht" vor seinen Augen war, schreibt, ohne der grammatischen Verbindung der betreffenden Stelle eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. So steht z. B., wenn er in seinem ,, Gesicht" eine Person schaut, das Zeitwort oder Particip mit dem Gesehenen, nicht aber mit dem vorhergehenden Wort in grammatiſcher Verbindung. Die Grammatiker, die diese Ausdrücke zu forrigiren versuchten, haben nur Verwirrung in den Text gebracht; und sobald man durch die Untersuchung der Manuskripte das Ergebnis der Anstrengungen menschlicher Weisheit beseitigen konnte, wurden alle diese Korrekturen einstimmig verworfen. Es schien uns daher eine überflüssige Mühe zu sein, dieſelben als Note beizufügen, weil zuerst das Buch nach einem, alle jene Korrekturen enthaltenden Manuskripte gedruckt worden ist, so daß der wirkliche Text notwendig wieder als Korrektur erscheinen mußte. Ueberhaupt haben sie nichts mit dem Sinn der Stellen zu thun und treten oft in einer Uebersetzung nicht in Erscheinung.
Wir machen noch darauf aufmerksam, daß in der Offenbarung das Wort geben"( didou didomi) auf eigentümliche Art gebraucht ist und so viel heißt, als ,, Kraft geben" oder gültig machen."( Kap. 8, 3; 11, 3.) Bei andern Stellen möchten wir vielleicht einer Lesart den Vorzug gegeben haben, in betreff derer sich die Herausgeber nicht einig sind. Jedoch sind wir auch hier unsrer Regel gefolgt, indem wir nichts veränderten, wo die Einstimmigkeit der hervorragendsten Kritiker fehlte.
Wir lassen jetzt für die, welche Griechisch verstehen, noch eine Bemerkung einfließen. Wir sind nämlich nicht mit der Uebersetzung des in Hebr. 9, 1 sich findenden Ausdrucks, weltliches Heiligtum" zufrieden, weil„ Heiligtum"& ytov( hagion) nach der Ordnung des Satzes ein Adjectiv sein sollte. Es giebt zwar etliche wenige Beispiele dieser ungewohnten Ordnung wie Soon alcovia( zoä aionia), wenn anders diese Lesart richtig ist, und man kann dazu keinen Grund finden, zoouxós( kosmikos) als Hauptwort zu gebrauchen. Wir haben jedoch in der gewöhnlichen Uebersetzung nichts verändert;
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¹Aehnliches finden wir im Deutschen, wo bei Personennamen das Fürwort das natürliche Geschlecht bezeichnet, wie z. B.: ,, Sie brachten ein Weib zu ihm und stellten sie( nicht ,, es") in die Mitte." Die Offenbarung geht indes noch weiter.


